
Keen grinste.»Der Sessel kam eine Stunde, bevor wir aus dem Plymouth-Sund ausliefen, an Bord.»
Über ihnen erklangen Schritte. Keen wandte sich zur Tür.
Bolitho lächelte.»Gehen Sie nur, Val. Sie haben noch viel zu tun. Wir unterhalten uns später.»
Die Tür schloß sich, und Bolitho sah seinen Steward mit einem Tablett zum Tisch treten. Verließ Ozzard das sichere Falmouth nur ungern? Wenn ja, ließ er sich das nicht anmerken. Bolitho wartete, bis Ozzard ihm ein Glas Rotwein hingestellt und sich dann in seine Pantry zurückgezogen hatte. Ein vorzüglicher Diener, auch wenn er unweigerlich in Panik geriet, sobald das Schiff klar zum Gefecht gemacht wurde. Ozzard war sehr belesen und früher Schreiber bei einem Anwalt gewesen; es hieß, er sei zur See gegangen, um dem Gefängnis oder Ärgerem zu entkommen. Doch wie Allday war auch er völlig zuverlässig.
Bolitho schaute sich in der großen Tageskajüte um. Konteradmiral Jobert mußte hier oft gesessen haben. Auch als aus dem Ausguck der Ruf erscholl, die Achates sei gesichtet worden?
Die andere Tür ging auf, und herein kam Yovell mit dem üblichen Stapel Post. Er lächelte zufrieden, denn seit Bo-lithos Erhebung in den Ritterstand war Yovell vom schlichten Schreiber zum Sekretär aufgestiegen. Mit seinen Hänge — schultern und der kleinen, goldgerahmten Brille sah er wie ein wohlhabender Kaufmann aus.
Yovell hatte zu seiner Unterstützung einen neuen Schreiber gefunden, einen rotwangigen Jungen namens John Pinkney, dessen Familie schon seit vielen Generationen in Fal-mouth lebte. Auch Ozzard hatte einen Helfer bekommen; er hieß Twigg, aber Bolitho hatte ihn nur einmal, als er sich in Falmouth vorstellte, zu Gesicht bekommen.
Er merkte, daß er auf den Beinen war und wie ein Gefangener in der Kajüte auf- und abging.
