
Bolitho betrachtete ihn neugierig. Natürlich, wie hatte er vergessen können, daß Admiral Sir Hayward Sheaffe ihm einen seiner Söhne auf die Argonaute gesetzt hatte! Uncharakteristisch, daß ihm so etwas entfiel; jetzt erinnerte er sich auch an Keens Kommentar:»Und wenn uns der Rotzjunge über Bord geht, bin ich obendrein mein Kommando los!»
Seit seiner Rückkehr hatte er Sir Hayward mehrere Male in der Admiralität aufgesucht. Nur eine Rangstufe trennte sie, aber es hätte genausogut ein Ozean sein können.
Keen beobachtete Bolitho, und als er zur gegenüberliegenden Seite ging, folgte er ihm.»Es ist nicht unbedingt nötig, daß Sie schon jetzt an Bord kommen, Sir«, meinte er.»Es kann noch eine Woche dauern, bis das Geschwader vollständig versammelt ist.»
Er fragt sich, ob ich genug vom Land habe, dachte Bolitho.»Und ein recht kleines Geschwader wird es werden, Val«, sagte er.»Vier Linienschiffe, die Fregatte Barracouta und die kleine Brigg Rapid.»
Keen grinste.»Nicht zu vergessen die Supreme, Sir.»
Bolitho lächelte wehmütig.»Kaum mehr als ein Kutter, zu dem der grandiose Name schlecht paßt. «Er nahm die drei anderen Linienschiffe in Augenschein. Nur einen Bekannten hatte er auf ihnen: Kapitän Francis Inch. Er fuhr herum, und seine Stimme klang beschwörend.»Was ist aus uns geworden, Val? Wissen Sie noch, wir >Happy Few<?»
«Daran denke ich oft«, meinte Keen.»Wir >wenigen Auserwählten<. «Bolithos Stimmung beunruhigte ihn. Den Grund hatte er zumindest teilweise erfahren: Bolithos schöne Frau sah seine Karriere in Gefahr, obwohl für die meisten Seeleute ein Vizeadmiral, ob adlig oder nicht, gleich nach dem Allmächtigen kam. Belinda wollte, daß er Fal-mouth verließ, um sich in London, wo er bemerkt und befördert werden würde, ein prächtiges Haus zu kaufen.
