
Der Astilgol-Botschafter hatte sich für die Kontakte der Yaxa interessiert; man befand sich im Norden, und die Yaxa hatten Yulin unter Kontrolle. Außerdem hörten sie auf Treligs Makiem ebenso wie auf Ortega.
Beim eigentlichen Problem konnten sie jedoch nicht von Nutzen sein: Der Erahner, so schien es, war als Mutant entstanden, fähig, sich gelegentlich auf die internen Prozesse des Schachts einzustimmen. Manchmal vermochte er vorherzusagen, wann der Schacht nach neuen Eingaben Wahrscheinlichkeiten berechnete — aber durchaus nicht regelmäßig. Nur drei Erahner waren innerhalb der bekannten Geschichte geboren worden, und derjenige, welcher sich nach Süden begeben hatte, war nie zurückgekehrt. Er war der letzte.
Warum hatte der Schacht den Erahner und den Rel durchgelassen? Niemand wußte es. Der Schacht war ein Computer und keine Wesenheit; er traf nicht die Entscheidung, durcnzulassen — auf irgendeine Weise hatte das kombinierte Wesen mit dem Transportsystem des Schachts zusammengewirkt, wie sonst niemand es konnte.
Die Yaxa hatten sich seit Jahren mit der Frage befaßt. Die Lösung mußte davon abhängen, wie der Schacht ein Wesen einstufte. Man hatte stets angenommen, das bestimme sich nach seiner körperlichen Zusammensetzung, aber wie, wenn das nicht zutraf?
Hatte die Beziehung des Erahners zum Schacht auf irgendeine Weise den normalen Übertragungsprozeß stocken lassen? Oder hatte der Erahner dem Schacht einfach klargemacht, er sei ein anderes Wesen, als er es in Wirklichkeit darstellte? Erkannte der Schacht ein Individuum an seinem Bild, das es von sich selbst hatte? Konnte man den Schacht also täuschen? Hatte der Erahner eine Täuschung bewirkt, im Süden erklärt: ›Ich bin ein Azkfru‹, um dann nicht in Astilgol, sondern in Akzfru zu landen?
