Die Yaxa fühlten sich in Zone Nord nie wohl, aus Furcht, eine defekte Abdichtung oder eine unvorsichtige Hand mochte hereinlassen, was an Atmosphäre auf der anderen Seite der Tür brodelte. Weiter als hierher kam gewöhnlich niemand aus dem Süden.

Das Schachttor schnellte einen Nordbewohner in die Zone Süd oder umgekehrt, aber eine Öffnung von einer der beiden Zone-Gebiete in die Außenwelt bestand nicht; nur die Zone-Tore lieferten Transport zu und von den Sechsecken. Und jedes Zone-Tor, im Norden oder im Süden, beförderte einen auf der Stelle wieder in sein Heimat-Hexagon.

Diesmal trug der Yaxa keinen Druckanzug, ein Grund mehr für seine Nervosität. Der andere Grund war die bevorstehende Begegnung.

Die Yaxa hatten zu den Urhebern des Krieges gehört, der so enttäuschend zu Ende gegangen war, und man gab auch mit Rücksicht auf den Norden nicht auf. Vor sehr langer Zeit war ein Bewohner des Nordens durch ein Süd-Tür gekommen.

Aber wie?

Die Yaxa hatten sich jahrelang mit diesem Problem beschäftigt. Sie wußten, daß der Nordbewohner ein Symbiont namens Der Erahner und Der Rel gewesen war, aus dem Nord-Hex, das der Übersetzer als Astilgol bezeichnete — keiner der Namen nördlicher Hexagons ließ sich in Wirklichkeit übertragen, aber so klang das jedenfalls.

Die Astilgol waren an dem Raumschiff interessiert. Sie hatten bereits mit den Uchjin zu sprechen versucht, waren aber, wie alle anderen auch, gescheitert. Knapp über dem Boden schwebend, sahen die Uchjin für jeden Südbewohner in höchstem Maß fremdartig aus — nichts als ein langer Strom glitzernder Silberglöckchen, an einer Kristallstange hängend, auf der eine Reihe winziger Lichter leuchtete, wie Glühwürmchen, die man in einer Schüssel eingefangen hatte. Aber irgendein Behältnis war nicht zu sehen — man hatte nur das Gefühl, es gebe eines.



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