Sie hatten zeitweilig Kontakte mit Trelig, Ortega und Yulin, und letzterer hatte sie an die Yaxa verwiesen. Die Bewohner seines eigenen Hex — zumeist Farmer — hätten ihn gelyncht, wenn ihnen zu Ohren gekommen wäre, daß er noch immer daran dachte, sich des Raumschiffes zu bemächtigen.

Plötzlich hatte sich alles zusammengefügt.

Die Schleusentür öffnete sich, und der Yugash kam herein.

Schwebte herein, wäre ein passenderer Ausdruck gewesen. Das Geschöpf sah seltsam aus, im Licht beinahe unsichtbar. Gut fünfzig Zentimeter über dem Boden fügten sich Reihen von horizontalen und vertikalen Linien zusammen zu einer Art Rotstift-Skizze eines großen Kapuzenmantels — in dem niemand steckte.

Selbst die Yaxa, auf der Sechseck-Welt die Wesen mit dem besten Sehvermögen, hatten Mühe, das Geschöpf im Blick zu behalten. Es mochte in völliger Dunkelheit deutlich sichtbar sein, aber nahezu jede Lichtquelle, geschweige denn die grelle Beleuchtung hier, löschte es aus.

Der Yugash schien zu nicken, sagte aber nichts. Er gehörte zu den wenigen Wesen, für die ein Übersetzer vollkommen ungeeignet war; es gab keine Stelle, wo man ihn anbringen konnte, da die Yugash kein materielles Dasein besaßen.

Das Wesen schwebte langsam an dem Yaxa vorbei zur Schwärze des Schacht-Tores. Es drehte sich, nickte wieder und glitt in das Tor, als fremdartiges Phantom für Sekundenbruchteile scharf umrissen, bevor es verschluckt wurde. Der Yaxa folgte, nervöser denn je, und kam gleichzeitig aus dem Tor von Zone Süd heraus.

Der Yugash floß auf ihn zu und berührte ihn. Der Yaxa spürte ein unheimliches, unangenehmes Prickeln, sonst nichts. Der Yugash war nicht mehr sichtbar, verschmolzen mit dem Yugash-Körper.

In Zone waren einige andere Wesen unterwegs, aber niemand achtete sonderlich auf den Yaxa. Die Riesen-Falter waren stets kalt und distanziert und erregten in manchen Wesen Furcht. Nur ein anderer Yaxa hätte bemerken können, wie unbeholfen das Geschöpf wirkte.



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