Es betrat die Botschaft von Yaxa. Der Botschafter und mehrere andere Yaxa-Führer waren versammelt — alle weiblich. Das Männchen der Gattung war an den Boden gefesselt, eine weiche, schwammige Raupe, nur für einen Zweck gedacht, in Dauerschlaf, bis sie gebraucht wurde. Die Yaxa-Weibchen fraßen ihre Geschlechtspartner hinterher auf.

Die Botschafterin fragte besorgt:»Ist etwas nicht in Ordnung?«

Die Neuangekommene schwankte unsicher auf vier Tentakeln. Ihre Stimme war undeutlich und völlig fremdartig.

»Ich bin der Torshind von Yugash«, murmelte sie. »Ihr müßt mir verzeihen. Ich lerne erst, mit dem Körper umzugehen. In Yugash züchten wir die Körper, die wir brauchen, und sie sind aus guten Kristallen und entsprechen ihrem Zweck. Euer Wesen ist außerordentlich kompliziert, und die Wirtin leistet überdies großen Widerstand.«

»Soll das heißen, daß Sie ein Wesen aus dem Norden sind, das im Augenblick den Körper unserer Schwester bewohnt?«fragte jemand.

Die fremde Yaxa nickte.

»Ja. Würden Sie das Wesen anweisen, sich nicht so stark zu wehren? Wir können diesen Versuch nicht abschließen, bis ich den Schädelbereich ganz unter Kontrolle habe.«

Sie sahen einander nervös an.

»Bitte!«sagte der Torshind. »Wenn Sie es nicht tun, muß ich den Körper entweder verlassen, oder es tritt ein dauernder Gehirnschaden ein.«

Das wirkte endlich.

»Hypno!«befahl jemand, und man brachte eine Injektionsspritze.

Die Ärztin wirkte unsicher.

»Sind Sie sicher, daß das nicht auch auf Sie Einfluß hat?«fragte sie besorgt. »Und ist die totale Übernahme umkehrbar?«

Der Yaxa-Yugash nickte.

»Völlig. Das Wesen wird sich an die Übernahme nur ganz undeutlich erinnern. Beeilen Sie sich!«



25 из 276