
»Es wird also ein Rennen geben. Warum haben die Bozog das Schiff nicht gleich selbst an sich gebracht?«
»Weil sie es nicht fliegen können«, erwiderte die Yaxa gereizt. »Der Seite, die dazu imstande ist, werden sie sich zur Verfügung stellen.«
»Und die Logistik? Versorgung durch die Luft, Nahrung und so weiter?«
»Alles in Vorbereitung. Und mit Hilfe des Torshinds ermitteln wir den besten Weg dorthin. Er wird länger und gefährlicher sein als der direkte, aber uns praktisch nur durch Hoch-tech- und halb-technische Hexagons führen, damit die Atemgeräte und Lebenserhaltungssysteme für diese Mission auch funktionieren.«Die Yaxa schwieg kurze Zeit. »Unser größter Zweifel betrifft Sie. Können Sie nach all den Jahren das Schiff noch steuern? Kommen Sie nach dieser langen Zeit noch vorbei an Treligs Roboterstationen? Und können Sie den Computer öffnen?«
Yulin dachte eine Weile nach.
»Was das Pilotieren angeht, bin ich sicher etwas eingerostet, aber das System ist im Grunde automatisiert. Es geht darum, zu wissen, welche Folge man einprogrammieren muß. Ich glaube, das kann ich, solange nichts Ausgefallenes oder eine Notlandung verlangt wird. Und der Zugang zum Computer — da bin ich mir sicher. Solange ich Augen, Finger und eine Stimme habe, werde ich damit fertig. Die Killerstationen stellen ein größeres Problem dar. Trelig wußte natürlich nichts davon, aber ich habe das Problem durch Obie prüfen lassen und den Code erfahren. Er beruht auf Werken in Treligs Bibliothek auf Neu-Pompeii. Wir müßten ein langes Computerprogramm laufen lassen — ich kenne die Titel, um die es geht, aber es sind siebenundfünfzig Haupttitel, und die Sequenz ist jeden Tag auf willkürliche Weise geändert worden. Ein wenig Hypnose sollte das alles wieder hervorrufen. Doch immerhin sind zweiundzwanzig Jahre vergangen. Da wären Trelig oder Tschang auf jeden Fall im Vorteil. Sie wären zu hundert Prozent gesichert, wir nur zu neunzig.«
