Sie überlegte.

»Also, wie wäre es damit? Bringt uns hinüber zur Insel, nach Ecundo. Ich weiß, da macht ihr halt. Wir gehen über Land durch Ecundo und Wuckl und treffen euch auf der anderen Seite, sagen wir am Wuckl-Hafen Hygit. Dann ist der Weg nur kurz.«

»Ich weiß nicht«, meinte der Maat zweifelnd. »Wir haben zwar ein paar Ecundaner, gute Leute, in der Besatzung, aber im allgemeinen sind das üble Typen. Diejenigen, welche bei uns sind, werden zu Hause gesucht. Mit Fremden wollen die Ecundaner nichts zu tun haben.«

»Das weiß ich, aber sie haben Bunda-Herden, und Bundas sehen uns sehr ähnlich. Ich glaube, wir könnten es schaffen.«

»Aber die Ecundaner essen Bundas«, sagte Tbisi. »Das könnte euch auch passieren. Und was wollt ihr fressen? Du redest von 350 Kilometer Weg durch Ecundo, dann die ganze Strecke durch Wuckl — alles in allem fast tausend Kilometer zu Fuß.«

»Wie sind die Wuckl?«fragte Joshi.

»Hoch-technologisches Hex. Schwer zu beschreiben. Eigentlich nette Leute und Vegetarier dazu. Ich bin sicher, daß ihr keine Schwierigkeiten hättet, wenn ihr euer Problem darlegt, auch wenn sie euch nicht gerade mit Begeisterung helfen. Aber wartet mal! Ich rede so, als könnte dieser Wahnsinn Erfolg haben: Hören Sie, Mavra, wenn Sie recht haben und jemand versucht, Sie als Bedrohung für das Raumschiff loszuwerden, wird Ortega Sie dann nicht brauchen?«

Sie lachte verächtlich.

»Ebensogut kann Ortega ungeduldig geworden sein und beschlossen haben, alle drei Piloten umzubringen. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, könnte es sein, daß irgendeine Seite einen Vorsprung hat und handeln will, um jede mögliche Bedrohung auszuschließen. Es spielt keine Rolle — ich muß so vorgehen, als wäre das der Fall. Bitte! Wollt ihr mir nicht helfen?«

Sie wollten, konnten und entschieden sich schließlich dafür. Man verstand sie.



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