
Das Langboot wurde am Heck herabgelassen, und lange Riemen hoben und senkten sich rhythmisch, als es auf das Gehege zuglitt.
Der Maat, ein schimmernder, dreieckiger Wygonier, dessen sechs Tentakel wie große, wuschelige Pfeifenreiniger aussahen, suchte das Ufer mit seinen kleinen, an Stielen befestigten Augen ab und murmelte seinen muskulösen Twosh-Ruderern gelegentlich Anweisungen zu. Als er endlich die eingestürzte Wand sah, rief er ihnen zu, sie sollten langsamer rudern. Aus dem Inneren stieg noch immer dünner Rauch empor.
Mavra und Joshi trabten oberhalb des Langbootes auf den Strand und gingen zur Anlegestelle. Ihr Anblick beruhigte den Maat ein wenig, und das Langboot drehte und legte an.
Sie waren inzwischen alte Freunde.
»Mavra!«rief Tbisi, der Maat. »Was, um alles in der Welt, ist hier passiert?«
Sie berichtete kurz von den nächtlichen Besuchern und ihren Befürchtungen. Die Matrosen nickten mitfühlend; sie wußten, warum sie hier war und warum sie so aussah.
»Ihr seht, wir können nicht hierbleiben«, sagte sie abschließend, »und wir können nicht zu den Ambreza zurück. Ihr wißt, was geschehen würde. Ortega würde uns nur nach Zone bringen und für den Rest unseres Lebens einsperren. Stellen Sie sich das vor, Tbisi!«
»Aber was können wir tun?«fragte der Maat.
Sie wies mit dem Kopf auf das Gehege.
»Da liegen fast eine halbe Tonne reifer Tabak und ungefähr dreißig Pfund Gold. Ihr bekommt alles, wenn ihr uns mitnehmt.«
»Aber wo wollt ihr hin?«fragte Tbisi.
»Nach Gedemondas«, sagte sie. »Ich weiß, da gibt es keine Küste, aber ihr bedient Mucrol nebenan. Ein kleiner Umweg?«
Er schüttelte langsam seinen unglaublich dünnen Kopf.
»Gewiß, wir könnten es tun, aber nicht direkt. Wir müssen an unseren Beruf, unsere Arbeit denken. Es würde mindestens einen Monat dauern, vielleicht länger. Wenn Ortega oder sonst jemand euch sucht, wird die ›Trader‹ sehr auffallen.«
