
»Yulin«, sagte Trelig glucksend, »er ist Farmer in Dasheen, halb im Ruhestand. Er hat hundert Minotaurus-Kühe zu anbetender Sklaverei für sich gezüchtet. Für seine ehemaligen Verbündeten, die Yaxa und Lamotien, hat er technische Arbeit geleistet, aber die Schacht-Mathematik überfordert ihn — er ist ein glänzender Ingenieur, aber nur ein mäßiger Theoretiker. Ohne Zinder kann er manche der großen Maschinen betreiben, sogar bauen, aber nicht vom Reißbrett aus konstruieren. Sie haben es versucht! Außerdem glaube ich, daß er in Dasheen ganz glücklich ist. So etwas hat er sich immer schon gewünscht. Die Yaxa mußten ihn sehr gegen seinen Willen in den Krieg hineinziehen.«
»Aber dieser Zinder könnte doch einen zweiten Computer solcher Art bauen«, meinte sie nachdenklich. »Macht dir das keine Sorgen?«
Er schüttelte den Kopf.
»Nein. Wenn er dazu in der Lage wäre, hätte er es inzwischen längst getan — und ein derart umfangreiches Unternehmen könnte nicht verborgen bleiben. Nein, nach all den Suchaktionen während dieser langen Zeit bin ich überzeugt davon, daß er tot oder in einer dieser Kollektivwelten oder nicht-technischen Gesellschaften unbeweglicher Pflanzen eingeschlossen ist. Ich bin auch sicher, daß Nikki tot ist. Ich bezweifle, ob sie irgendwo, auf sich allein gestellt, überleben könnte. Nein, es sind nicht Yulin oder Zinder, die ich fürchte — es ist das Mädchen, das mich beunruhigt.«
»Hmf! Mavra Tschang, immer Mavra Tschang. Das ist eine Manie von dir. Sieh mal, sie ist mißgestaltet — sie könnte ein Raumschiff nicht steuern, selbst wenn man ihr eines geben würde. Keine Hände, das Gesicht stets nach unten gerichtet. Sie kann sich nicht einmal allein ernähren. Finde dich lieber damit ab, Antor. Es gibt keinen Weg, je zu deinem Glitzerding da oben am Himmel zurückzukehren, auch für niemand anderen — am wenigsten für Mavra Tschang.«
»Wenn ich mir dessen nur so sicher wäre wie du«, sagte er düster.
