
»Versteht sich. Aber lassen wir ihr das gute Aussehen. Soviel hat sie sich verdient.«
»Ja, ja, natürlich«, sagte Zinder auf eine Weise, als sei ihm das unwichtig.
»Irgend etwas stört Sie noch«, stellte Yulin fest.
»Ja, sogar sehr«, sagte Zinder seufzend.»Das ist eine furchtbare Macht, wissen Sie, auf diese Weise Gott zu spielen. Und mir gefällt der Gedanke nicht, daß der Rat darüber verfügen könnte.«
Yulin sah ihn erstaunt an.
»Na, man hat das ganze Geld aber doch nicht umsonst ausgegeben, Mensch! Wir haben es geschafft, Gil! Wir haben der konventionellen Wissenschaft den Garaus gemacht. Wir haben den Leuten gezeigt, wie leicht sich die Spielregeln verändern lassen.«
»Gewiß, gewiß. Wir werden alle möglichen Preise und dergleichen gewinnen. Aber nun, Sie kennen das eigentliche Problem. Dreihundertvierundsiebzig menschliche Welten. Sehr viel. Aber alle, bis auf eine Handvoll, sind Kom-Welten, Konformisten-Tagträume. Überlegen Sie sich, was die Beherrscher dieser Welten mit einem Gerät wie dem unsrigen aus diesen Völkern machen könnten.«
»Hören Sie, Gil«, sagte Yulin seufzend,»unser Weg ist nichts anderes, als es die primitiven Methoden sind, die sie jetzt verwenden — biologische Manipulationen, genetische Eingriffe und das alles. Vielleicht wird es gar nicht so schlimm werden. Vielleicht wird unsere Entdeckung zum Besseren führen. Viel schlimmer kann sie es ja gar nicht machen.«
»Das ist wahr«, gab Zinder zu.»Aber die Macht, Ben! Und dazu kommt noch etwas anderes.«
»Was meinen Sie?«
»Die Folgerungen«, sagte der andere sorgenvoll.»Ben, wenn dies alles, dieser Stuhl, dieses Büro, Sie, ich — wenn wir alle nur stabile Gleichungen sind, Materie, geschaffen aus reiner Energie und auf irgendeine Weise so aufrechterhalten, wie wir es sind, was hält uns stabil? Gibt es irgendwo einen kosmischen Obie, der die Primärgleichungen im Gleichgewicht hält?«
