
»Ja?«
»Angenommen, wir bringen sie nicht zurück? Ich meine, was wäre, wenn wir sie einfach neutralisiert hätten?«sagte Yulin nervös.»Würde sie existieren, Gil? Hätte sie jemals existiert?«
Zinder lehnte sich zurück und dachte nach.
»Sie würde nicht existieren, nein«, antwortete er.»Was die andere Frage betrifft — nun, wenden wir uns an Obie.«Er beugte sich vor und schaltete den Transceiver ein, der ihn mit dem Computer verband.
»Ja, Doktor?«fragte die ruhige Stimme des Computers.
»Ich störe den Prozeß nicht, oder?«fragte Zinder vorsichtig.
»O nein«, erwiderte der Computer weiter.»Es bedarf nur knapp eines Achtels von mir, um das zu bewerkstelligen.«
»Kannst du mir sagen, ob die Versuchsperson Existenz besäße, wenn sie nicht restabilisiert werden würde? Das heißt, hätte sie jemals existiert?«
Obie überlegte.
»Nein, natürlich nicht. Sie ist ein unbedeutender Bestandteil der Primärgleichung, versteht sich, so daß die Realität, wie wir sie kennen, nicht betroffen wäre. Aber sie würde sich darauf einstellen. Sie hätte nie gelebt.«
»Und was ist, wenn wir ihr den Schwanz lassen würden?«warf Yulin ein.»Würden alle anderen annehmen, daß sie von Anfang an einen gehabt hat?«
»Gewiß«, bestätigte der Computer.»Um zu existieren, braucht sie schließlich einen Grund, sonst wären die Gleichungen nicht ausgewogen. Auch das hätte keine Auswirkung auf die Stabilitätsgleichung.«
»Was hätte wohl eine?«murmelte Zinder vor sich hin, dann sagte er zu Obie:»Wenn das so ist, dann sag mir, warum wissen wir — Ben, ich und du —, daß die Wirklichkeit verändert worden ist?«
»Wir sind in großer Nähe des Feldes«, gab Obie zurück.»Jeder, der sich im Umkreis von ungefähr hundert Metern aufhält, wüßte etwas davon. Je näher man ihm ist, desto mehr Dichotomie erkennt man. Über eine Entfernung von mehr als hundert Metern hinaus fängt die Wahrnehmung der Wirklichkeit an, bedeutungslos zu werden. Die Leute würden erkennen, daß etwas verändert ist, aber nicht ausmachen können, was. Über tausend Meter hinaus würde die Streuung mit der Hauptgleichung eins werden, und die Wirklichkeit würde sich angleichen. Ich kann jedoch das für Ihre Wahrnehmung anpassen oder stark reduzieren, wenn Sie wollen.«
