
Pete zog gedankenvoll die Augenbrauen in die Höhe. „Oha, Mädchen. Das ist eine Nacht, in der man aufpassen muß, daß kein Malheur passiert."
„Noch nicht", sagte Janet leichthin, „aber warnen Sie mich, wenn Sie das Steuer übernehmen, ich werde dann vorsorglich die Tüten zurechtlegen."
„Das geschieht dir recht", sagte der Captain schadenfroh. „Ich freue mich, daß Sie das gemerkt haben, Janet."
„Wie ist das Wetter?" fragte sie.
„Ordentlicher Nebel östlich der Berge, der sich fast bis Manitoba ausdehnt. Aber das stört uns nicht sonderlich, denke ich. Es wird ein relativ ruhiger Flug zur Küste werden."
„Gut. Halten Sie den Junior bitte vom Steuern ab, während ich den Kaffee serviere, ja?"
Bevor Pete etwas einwenden konnte, rauschte sie hinaus, ging durch den Passagierraum, nahm die Bestellungen für Kaffee auf. Kurze Zeit später brachte sie auch dem Captain sein Tablett. Dun nahm das Essen zu sich und schlürfte anschließend zufrieden und satt den Kaffee. Pete hatte die Steuerung übernommen und starrte auf die Instrumente, als der Captain sich schließlich erhob. „Schau zu, daß wir vorwärtskommen. Pete. Ich werde inzwischen mal unseren lieben Kunden gute Nacht sagen"
Pete nahm es zur Kenntnis, ohne sich umzudrehen. „Okay. Captain." Der Captain folgte Janet in das helle Licht der Passagierkabine, blinzelte und blieb zunächst bei Spencer und Baird stehen, die gerade ihre Tabletts an die Stewardeß zurückreichten. „Guten Abend", sagte Dun. „Alles in Ordnung?" Baird schaute auf. „Warum? Sicher, danke. Gutes Essen - wir hatten' s nötig."
„Das glaube ich. Es tut mir leid, daß es so spät wurde." Der Doktor schob die Rechtfertigung mit einer Handbewegung beiseite. „Nonsens. Blamage! Nur weil Toronto der Ansicht war, es hätte ein bißchen Nebel. Schön", er lehnte sich in die Polster zurück, „ich werde jetzt ein Nickerchen machen."
