
Der Captain berührte die Stewardeß leicht am Arm.
„Ist was los, Miß Benson?"
Janet richtete sich auf. „Die Dame verträgt das Wetter nicht besonders, Captain", sagte sie leise. „Ich werde ihr ein Aspirin geben. Ich komme gleich wieder."
Dun trat näher und beugte sich über die Frau und den Mann, der neben ihr saß. „Es tut mir leid, das zu hören", sagte er mitfühlend. „Woran kann das nur liegen?"
Die Dame starrte ihn an. „Ich - ich weiß nicht", sagte sie mit schwacher Stimme. „Mir ist plötzlich gar nicht gut. Erst seit ein paar Minuten. Ich fühle mich krank und zerschlagen, und ich habe abscheuliche Schmerzen hier..." Sie deutete auf ihren Magen. „Es tut mir leid, daß ich Ihnen Umstände mache. Ich... "
„Na, na, Süße", murmelte der Mann daneben. „Bleib still liegen, dann wird's bestimmt besser." Er blickte den Captain an: „Ein bißchen Luftkrankheit vermutlich? "
„Vermutlich, Sir", bestätigte Dun. Gedankenvoll sah er auf die Dame hinunter und bemerkte, daß sich auf ihrer Stirn kleine Schweißperlen bildeten. Ihr Haar war wirr.
Als sie mit einer Hand nach der Sessellehne griff und sich mit der anderen an ihren Mann klammerte, sah Dun, daß ihre Handgelenke schneeweiß waren.
„Es tut mir schrecklich leid, daß es Ihnen nicht gut geht", wiederholte er. „Aber ich bin sicher, die Stewardeß kann Ihnen gleich helfen. Versuchen Sie, sich, so gut es geht, zu entspannen. Wenn es Sie beruhigt, kann ich Ihnen versichern, daß es so aussieht, als würden wir gleich einen ganz ruhigen Flug haben."
Er trat beiseite, um Janet Platz zu machen. „Jetzt haben wir's gleich", sagte die Stewardeß und reichte der Dame die Tabletten. „Nehmen Sie." Sie stützte der Dame den Kopf, um ihr beim Trinken des Wassers behilflich zu sein. „So, fein. Nun wollen wir es uns ein bißchen bequemer machen, ja?" Damit breitete sie eine Decke über die Frau. „Besser?" Die Dame nickte dankbar. „Ich komme gleich zurück, um zu sehen, wie es Ihnen geht", sagte die Stewardeß. „Bitte genieren Sie sich nicht, die Tüte zu nehmen, wenn Sie merken, daß Ihnen schlecht wird.
