
Pete flog selbst. Er hatte die automatische Steuerung wieder ausgeschaltet. Zerrissene Wolkenbänke fegten an den Fenstern vorüber, bedeckten sie einen Moment und ließen sie dann wieder frei.
„Cumulus-Nimbus, sehr hübsch aufgebaut", kommentierte der Erste Offizier die Art der Wolken. „Wird ' ne rauhe Sache", meinte Dun. „Sieht ganz danach aus."
„Ich übernehme jetzt wieder das Steuer. Es wird besser sein, wir gehen darüber. Fragen Sie nach, ob wir auf 20000 Fuß fliegen dürfen, ja?"
„Okay." Pete drückte auf den Mikrophonknopf und schaltete damit die Sendeanlage ein. „714 an Regina Radio", rief er.
„Sprechen Sie, 714", kam eine krächzende Stimme aus dem Kopfhörer.
„Wir sind mitten in schwerem Wetter. Bekommen wir die Erlaubnis, auf 20 000 Fuß zu steigen? - Ende."
„714 - warten Sie! Ich frage bei ATC
„Danke", gab Pete zurück.
Der Captain lugte in die turbulenten Wolkenaufbauten. „Es ist am besten, wir sagen Janet, daß sich die Passagiere anschnallen sollen, Pete", meinte er, während er konzentriert, aber ganz automatisch die Tendenz des Flugzeugs, auf und ab zu holpern, ausglich. „Okay", sagte Pete und griff nach dem Bordtelefon, das hinter ihm hing. Das Flugzeug schüttelte sich kurz, als es einen Wolkenturm verließ, um gleich wieder in einen anderen einzutauchen.
„Flug714", kam die Stimme aus dem Kopfhörer. „ATC gibt Ihnen die Erlaubnis, auf 20 000 Fuß zu gehen - Ende."
„714", bestätigte Pete vorschriftsmäßig. „Danke - aus."
„Dann wollen wir mal", sagte der Captain. Das Geräusch der Motoren wurde tiefer und intensiver, als das Flugzeug zu steigen begann. Die Nadel am Variometer, einem Gerät, das die Steiggeschwindigkeit anzeigt, pendelte ein wenig und zeigte dann bald das Steigen der Maschine um 500 Fuß pro Minute. Der langarmiga Scheibenwischer pendelte rhythmisch von einer Seite zur anderen.
