
„Ich hätte nichts dagegen, wenn wir endlich aus diesem verdammten Dreck heraus wären", meinte der Erste Offizier.
Dun antwortete nicht. Seine Augen starrten in die Wolkenfront, die vor ihnen lag. Keiner der Piloten hörte, daß die Stewardeß eintrat. Sie berührte den Captain an der Schulter.
„Captain", sagte sie eindringlich, jedoch mit beherrschter Stimme, „die Frau! Es geht ihr immer noch nicht besser. Und jetzt ist ein zweiter Passagier krank geworden - einer der Männer."
Dun wandte sich nicht um. Er streckte einen Arm aus und schaltete die Landescheinwerfer an. Ihr greller Strahl bohrte sich scharf in das Gemisch aus Regen und Schnee. Dann drehte er die Lichter wieder aus und begann die Motoren zu regulieren und die Enteisungsanlage in Betrieb zu setzen.
„Ich kann jetzt momentan nicht kommen, Janet", sagte er und hantierte weiter. „Sie sollten doch schauen, ob nicht ein Arzt unter den Passagieren ist. Und sorgen Sie dafür, daß sich die Leute anschnallen. Es kann ziemlich bockig werden. Ich komme, sobald ich kann. "
„Ja, Captain."
Als Janet aus dem Cockpit kam, sagte sie mit einer Stimme, die gerade laut genug war, daß die Passagiere, an denen sie vorüberging, sie hörten: „Bitte schnallen sie sich an. Es wird ein wenig böig werden." Sie beugte sich über die ersten beiden Passagiere zu ihrer Rechten. „Entschuldigen Sie", sagte sie leise, „aber ist einer der Herren zufällig Arzt?"
Der Mann, der ihr am nächsten saß, schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, nein", grunzte er. „Ist was nicht in Ordnung?"
„Es ist nichts Besonderes."
