
«Natürlich«, sagte ich.
Er drehte sich um und erstarrte förmlich angesichts einer bestimmten Stelle an der Wand.
«Sie haben den Munnings mitgenommen«, sagte er.
«Welchen Munnings?«»Den haben wir in Australien gekauft. Erst vor acht Tagen habe ich ihn… dahin gehängt. Ich wollte ihn dir zeigen. Das war mit ein Grund, warum ich dich eingeladen habe.«
«Das tut mir leid«, meinte ich. Unzulängliche Worte.
«Alles«, sagte er hilflos.»Alles ist weg.«
Kapitel 2
Frost, der Unermüdliche mit den wachen Augen, der sich alle Wege offenhielt, erschien am Sonntagmorgen wieder. Ich öffnete ihm auf sein Klingelzeichen, und er kam mit mir in die Küche, wo Donald und ich uns die ganze Zeit aufhielten. Er setzte sich auf den Hocker, den ich ihm anbot, und drückte vorsorglich das Kreuz durch.
«Zwei Informationen, Sir, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte«, sagte er in seinem förmlichsten Ton zu Donald.»Erstens, trotz der gewissenhaften Spurensicherung gestern und vorgestern abend hier im Haus haben wir keine fremden Fingerabdrücke finden können.«
«Hätten Sie die erwartet?«fragte ich.
Er warf mir einen Blick zu.»Nein, Sir. Professionelle Einbrecher tragen stets Handschuhe.«
Donald wartete mit bleichem Gesicht und Duldermiene, als wäre alles, was Frost zu sagen hatte, belanglos. Ich wußte nicht, ob für ihn überhaupt noch etwas von Bedeutung war.
«Zweitens«, sagte Frost,»haben unsere Ermittlungen in der Nachbarschaft ergeben, daß am frühen Freitagnachmittag ein Möbelwagen vor Ihrer Haustür geparkt hat.«
Donald sah ihn verständnislos an.
«Dunkel und staubig, Sir.«
«Hm«, machte Donald nur.
Frost seufzte.»Was wissen Sie über eine Bronzefigur, die ein Pferd darstellt, Sir? Ein steigendes Pferd?«
«Die steht in der Diele«, sagte Donald automatisch, und dann, mit einem leichten Stirnrunzeln:»Da stand sie, meine ich. Sie ist weg.«
