Kapitel 2

England, wohin ich im August zurückkehrte, war vergleichsweise grün und kühl. In Heathrow holte ich meinen Wagen ab, einen serienmäßigen BMW, ziemlich dunkles Blau, normal durcheinandergewürfeltes Kennzeichen, alles andere als eine Sonderanfertigung, und fuhr mit einem wohligen Gefühl westwärts nach Berkshire.

Vier Uhr nachmittags.

Der Heimweg.

Ich lachte vergnügt vor mich hin. Wie ein Kind, das aus der Schule kommt, dachte ich. Nach Haus an einem Sommernachmittag.

Das Haus war mittelgroß, teils alt, teils neu, und stand an einem sanft abfallenden Hang außerhalb eines Dorfes am Oberlauf der Themse. Es bot einen Blick über den Fluß, hatte viel Abendsonne und war über einen unbeschilderten Weg zu erreichen, den die meisten Leute übersahen.

Ein Jungenfahrrad lag halb auf dem Gras, halb auf der Zufahrt, und ein paar Gartengeräte lagen neben einem halb gejäteten Blumenbeet. Ich hielt vor der Garage an, blickte auf die geschlossene Vordertür und ging um das Haus herum nach hinten.

Ich sah sie alle vier, bevor sie mich sahen: als schaute ich von draußen durch ein Fenster. Zwei kleine Jungen planschten mit einem schwarzweißen Wasserball im Schwimmbecken herum. Nicht weit davon ein etwas verblaßter Sonnenschirm, in dessen Schatten ein kleines Mädchen auf einer Luftmatratze lag. Eine junge Frau mit kurzen kastanienbraunen Haaren saß auf einer Decke in der Sonne und hielt ihre Knie umfaßt.

Einer von den Jungen blickte hoch und sah, wie ich dastand und sie von der anderen Seite des Rasens beobachtete.

«He«, rief er,»Dad ist wieder da«, und duckte seinen Bruder. Ich ging lächelnd auf sie zu. Charlie löste sich von der Decke und kam mir ohne Eile entgegen.



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