
«Hallo«, sagte sie.»Ich bin voller Öl. «Sie spitzte ihren Mund zu einem Kuß und hielt mein Gesicht zwischen den Innenseiten ihrer Handgelenke.
«Was hast du denn bloß mit dir angestellt?«fragte sie.»Du siehst furchtbar dünn aus.«
«Es war heiß in Spanien«, sagte ich. Ich ging mit ihr zurück ans Schwimmbecken und zog dabei meinen gelockerten Schlips, dann mein Hemd aus.
«Sehr braun geworden bist du ja nicht.«
«Nein. Hab’ die meiste Zeit im Auto gesessen.«
«Ist es was geworden?«
Ich verzog das Gesicht.»Das wird sich rausstellen. Wie geht’s den Kindern?«
«Bestens.«
Ich war einen Monat weggewesen. Es hätte auch ein Tag sein können. Irgendein Vater, der nach einem Arbeitstag heim zu seiner Familie kam.
Peter stemmte sich bäuchlings aus dem Becken und lief patschend über das Gras.
«Was hast du uns mitgebracht?«wollte er wissen.
«Ich hab dich doch gewarnt, Pete«, sagte Charlie gereizt,»wenn du fragst, bekommst du nichts.«»Jedenfalls gibt es diesmal nicht viel«, erklärte ich ihm.»Da war meilenweit kein vernünftiger Laden. Und jetzt schaff mal dein Rad von der Einfahrt runter.«
«Also ehrlich «sagte er.»Kaum bist du daheim, schon haben wir was falsch gemacht. «Er trollte sich ums Haus, und sein Rücken war steif vor Empörung.
Charlie lachte.»Ich bin froh, daß du wieder da bist.«
«Ich auch.«
«Dad, guck mal. Guck mal, was ich mache, Dad.«
Ich sah gehorsam zu, wie Chris einen komplizierten Purzelbaum über den Wasserball vollführte. Mit einem siegesbewußten Lächeln kam er wieder zum Vorschein, schüttelte sich das Wasser aus den Augen und wartete auf Lob.
«Klasse«, sagte ich.
«Guck noch mal, Dad.«
«Gleich.«
Charlie und ich gingen hinüber zu dem Sonnenschirm, und ich sah auf unsere Tochter nieder. Sie war fünf Jahre alt, braunhaarig und richtig süß. Ich setzte mich neben ihre Luftmatratze und kitzelte ihr den Bauch. Sie lachte leise und lächelte mich goldig an.
