
«Ich möchte einen Wagen mieten«, sagte ich, und Wenkins sprudelte hervor, das sei bereits erledigt, er habe einen bestellt; eine chauffeurgesteuerte Karosse sei ständig abrufbereit, auf Kosten von Worldic.
Ich schüttelte den Kopf.»Auf meine Kosten«, sagte ich.»Hat Ihnen mein Agent nicht gesagt, daß ich beabsichtige, für die ganze Reise selbst aufzukommen?«
«Doch, das hat er, aber Worldic würde gern die Rechnung übernehmen.«
«Nein«, sagte ich.
Er lachte nervös.»Nein… Mhm, ich verstehe, äh, ich meine — ja. «Er hatte ausgestottert. Seine Augen schossen ruhelos umher, die Hände vollführten unbestimmte Gesten, das sinnlose Lächeln zuckte ihm krampfhaft um die Lippen, und er konnte nicht stillstehen. Normalerweise versetzte ich Leute nicht so in Aufregung, und ich fragte mich, was mein Agent ihm bloß gesagt haben konnte, daß er derart von der Rolle war.
Er fand schließlich hinaus aus dem Iguana Rock und zurück in sein Auto, und sein Abgang erleichterte mich sehr. Innerhalb einer Stunde war er jedoch am Telefon.
«Wäre es Ihnen, äh, morgen früh recht — äh, ich meine, mit der Presse?«
«Ja«, sagte ich.
«Würden Sie, äh, dann Ihren Fahrer anweisen, Sie zum — äh — Randfontein House zu bringen, äh — zum Dettrick-Saal? Das ist ein Empfangsraum, ja, den wir für solche Zwecke immer mieten.«
«Um wieviel Uhr?«
«Oh… sagen wir halb zwölf. Könnten Sie — äh — gegen halb zwölf da sein?«
«Ja«, sagte ich wieder knapp, und nachdem er sich noch ein paarmal gewunden hatte, sagte er, er freue sich — äh — mich dann zu sehen.
Ich legte auf, packte meine Sachen fertig aus, trank einen Kaffee, rief die Karosse und fuhr geradewegs zum Pferderennen.
Kapitel 4
Flachrennen finden in Südafrika das ganze Jahr über mittwochs und samstags statt, aber sonst nur unregelmäßig. Daher hatte ich es für das klügste gehalten, an einem Mittwochmorgen in Johannesburg anzukommen und zu der landesweit einzigen Rennveranstaltung des Tages zu fahren, dem Meeting von Newmarket.
