
UKA-Nr.: 1
Galaktische Koordinaten: 26.223,489 / 14.599,029 / +112,58
Name: ›Kokon‹
Sternen-/Planetenassoziation: Lacoste / Savalle
Bose-Zugangsknoten: 99
Geschätztes Alter: 10,464 ±0,41 Megajahre
Erforschungsgeschichte: ›Kokon‹ ist eine Besonderheit in der Geschichte der Menschheit, da es das erste Artefakt war, das von menschlichen Raumerkundern entdeckt wurde, so wie Cusp (vgl. Eintrag 300) das erste Artefakt war, das die Cecropianische Clade entdeckt hat. ›Kokon‹ wurde im Jahre 1.086 E. von einem Kriechraum-Kolonistenschiff entdeckt, das im Lacoste-System nach bewohnbaren Planeten suchte.
Technische Beschreibung: ›Kokon‹ besitzt die Form einer dreidimensionalen Weiterentwicklung der vertrauten Ringstädte, die sich auf vielen bewohnten Welten finden. Allerdings geht ›Kokon‹ weit über die Standard-Bauweise auf der Äquatorialebene hinaus, sowohl was das Ausmaß wie auch die mutmaßliche Funktion betrifft. Dieses Artefakt weist achtundvierzig Basal-Stiele auf, die ›Kokon‹ mit der Oberfläche des Planeten auf dessen Äquator verbinden und bis zu kontinuierlichen Ringstruktur auf stationärer Höhe hinaufragen. 432 Tausend externe Filamente erstrecken sich, von der Oberfläche des Planeten ausgehend, fünfhunderttausend Kilometer weit in den Raum. Identische Filamente konnten nicht gefunden werden, doch üblicherweise weisen die hohlen, zylinderförmigen Röhren einen Außendurchmesser von zwei bis vier Kilometern auf. Von zahlreichen Winkeln aus wird dem Betrachter der Blick auf die Oberfläche von Savalle vollständig durch ›Kokon‹ genommen.
Die Korridore des Inneren von ›Kokon‹ werden ausgiebig von Phagen (vgl. Eintrag 1067) patrouilliert. Forscher müssen kontinuierlich auf deren Anwesenheit achten.
Physikalische Eigenschaften: Beim Bau von ›Kokon‹ wurden die üblichen überstarken Polymere eingesetzt, die bei den meisten Artefakten der Baumeister Verwendung fanden.
