«Ich hätte nicht herkommen sollen«, wiederholte sie.»Das ist mir jetzt klar.«

«Möchten Sie denn nun eigentlich… daß ich was unternehme?«

Ein Zucken verzog ihr Gesicht.»Ach Gott… Ja, doch, das möchte ich schon. Aber es war dumm von mir, und ich hab mir was vorgemacht. Schließlich und endlich sind Sie ja nur ein Jockey.«

Ich öffnete die Tür.

«Ich wünschte«, sagte ich leichthin,»ich wär’s.«

Sie sah mich an, ohne mich wahrzunehmen, war in Gedanken schon auf der Rückfahrt, bei ihrem Film, bei dem, was sie George darüber berichten würde.

«Ich bin nicht verrückt«, sagte sie.

Sie drehte sich abrupt um und schritt davon, ohne sich noch einmal umzusehen. Ich beobachtete, wie sie zur Treppe ging und ohne sich aufzuhalten aus meinem Blickfeld verschwand. Mit dem anhaltenden Gefühl, ihr nicht gerecht geworden zu sein, schloß ich die Tür und kehrte ins Wohnzimmer zurück — und es schien mir, als ob auch dort die Luft von ihrer intensiven Ausstrahlung in Unruhe wäre.

Ich bückte mich und hob die größeren Glasscherben auf, aber es lagen zu viele kleine Splitter herum, um es dabei bewenden lassen zu können, weshalb ich Kehrbesen und Schaufel aus der Küche holte.

Die Kehrschaufel konnte ich gut mit der linken Hand halten. Wenn ich einfach versuchte, die echte Hand, die nicht mehr da war, nach hinten zu biegen, dann lösten sich die künstlichen Finger vom Daumen und öffneten sich. Wenn ich nun wie gewohnt die Botschaft an die Hand schickte, sie solle sich nach innen biegen, so schlossen sich die Finger wieder. Zwischen dem mentalen Befehl und der elektrischen Reaktion gab es stets ein Intervall von ungefähr zwei Sekunden, und es war für mich am schwersten gewesen, mich an diese Verzögerung zu gewöhnen.



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