»Nichtsdestotrotz«, widersprach ich, »würde ich gerne ...« Aber er unterbrach mich erneut und setzte seine Belehrung über die Führung des Friedhofsunternehmens fort.

»Ständig erhebt sich die Problematik unserer Preisgestaltung«, erläuterte er, »immer im Zusammenhang mit der Unterstellung, die Preise seien viel zu hoch. Aber lassen Sie uns einmal für einen Moment die anfallenden Kosten begutachten. Die Kosten für den bloßen Unterhalt einer Organisation wie der unseren übersteigen die Grenzen der Vorstellungskraft. Addieren Sie zu diesen Kosten jene für den Betrieb unserer Flotte von Sargtransportern, die unaufhörlich rundum all die vielen Planeten anfliegen und die Leichname kürzlich Verstorbener einsammeln, um sie heim zur Erde zu befördern. Nun addieren Sie noch die Kosten hinzu, die uns hier auf unserer Mutter Erde entstehen, und sie erhalten eine Gesamtsumme, welche unsere Preise sehr wohl verständlich macht. Nur wenige Verwandte, müssen Sie wissen, nehmen die Unbequemlichkeit auf sich, die es zwangsläufig bedeutet, ihre lieben Toten an Bord der Sargtransporter zu begleiten. Selbst wenn die Bereitschaft bestände, könnten wir ihnen kaum eine bequeme Reise bieten. Sie waren selbst ein paar Monate lang unterwegs und wissen, daß ein Raumflug an Bord eines Sargtransporters keine Luxuskreuzfahrt ist. Die Kosten für Charterschiffe sind zu hoch, außer für sehr Wohlhabende, und die Pilgerschiffe, auf denen ein Flug nicht billig ist, treffen in der Regel nie zur gleichen Zeit wie die Sargtransporter ein. Da also die Angehörigen zumeist verhindert sind, der Feierlichkeit des Begräbnisses im heiligen Boden beizuwohnen, müssen wir für alle traditionellen Gepflogenheiten sorgen. Natürlich ist es undenkbar, jemanden der Mutter Erde zu übergeben, ohne ihm ein entsprechendes Maß eines Ausdrucks von Trauer und schmerzlichen Verlusts zu entbieten.



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