Ich fragte mich, während ich ausschritt, warum ich bei diesem Maxwell Peter Bell vorsprechen sollte. Nur eine Gefälligkeit, hatte der Kapitän zu mir gesagt, aber das glaubte ich nicht recht. Die ganze Reise hatte verdammt wenig mit Gefälligkeit gemein gehabt, sondern vielmehr mit harter Barzahlung, dem Rest von Elmers Lebensersparnissen. Es schien so, dachte ich, als sei der Friedhof eine Art von Regierung, die von jedem Besucher diplomatische Aufwartung verlangen konnte. Aber das war er nicht im geringsten. Er war ein bloßes Geschäft, seiner Natur nach kalt berechnend und zynisch. Schon lange seit Beginn meiner Studien über Die Alte Erde war meine Meinung von der Mother Earth Inc. die denkbar schlechteste.

2

Maxwell Peter Bell, Manager der Mother Earth Inc., Abteilung Nordamerika, war ein dicklicher Mann, dem daran lag, daß man ihn mochte. Er saß in seinem abgewetzten, schweren, dick gepolsterten Sessel hinter einem wuchtigen, glänzenden Tisch in seinem Büro, das sich innerhalb eines Aufbaus auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes befand. Er rieb sich die Hände und lächelte mich beinahe zärtlich an, und es hätte mich nicht gewundert, wäre das runde, weiche Braun seiner Augen geschmolzen und wie Schokoladenguß über die Wangen gelaufen.

»Hatten Sie eine angenehme Reise?« fragte er. »Hat Kapitän Anderson für Ihre Bequemlichkeit gesorgt?«

Ich nickte. »So gut wie möglich. Natürlich bin ich dankbar. Ich hatte kein Geld für den Flug auf einem Schiff der Pilgrim Tours.«

»Schweigen Sie von Dankbarkeit«, meinte er sanftmütig. »Wir sind es, die Grund zur Freude besitzen. Nur wenige Leute der Künste entwickeln Interesse an dieser unserer Mutter Erde.«



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