»Ransom Mine schließt dicht auf, doch Devil Fox bleibt in Füh­rung, und hier kommen sie in die Gerade, und Ransom Mine ist zwei Längen zurück, aber oh, was für ein enormes Tempo, Devil Fox ist einfach nicht zu schlagen!«

»Hurra für Mim!« flüsterte Harry. »Ein guter zweiter Platz.«

Boom Boom trat an ihre Seite. »Sie hat nicht viel von Ransom Mi­ne erwartet, oder?«

»Sie hat ihn ja erst sechs Monate. Sie hat ihn in Maryland aufge­trieben, glaube ich.«

»Der Trainerwechsel hat geholfen«, sagte Boom Boom, »Chark trainiert wirklich gut für sie.«

»Will und Linda Forloines laufen immer noch herum und verbrei­ten Horrorgeschichten, wieviel sie für Mim getan haben, wie nieder­trächtig es von ihr war, sie zu feuern.« Harry schüttelte den Kopf, als sie an Mims früheren Trainer dachte und seine Frau, einen Jockey. »Will konnte seinen Hintern nicht mal mit beiden Händen finden.«

»Nein, aber das Scheckheft fand er mühelos«, sagte Boom Boom. »Und ich glaube nicht, daß Will eine Ahnung hat, wieviel Linda mit dem Verkauf von Kokain verdient oder wieviel sie selbst nimmt.«

»Sie können von Glück sagen, daß Mim sie nicht gerichtlich be­langt, nachdem sie die Stalleinnahmen dermaßen eingesackt haben.«

»Sie würde Tausende von Dollar für das Verfahren ausgeben und trotzdem keinen Penny wiedersehen. Sie haben alles verschleudert. Mims Rache wird sein, zuzusehen, wie sie sich zugrunde richten. Mim ist zu klug, um sich direkt mit Drogensüchtigen anzulegen. Sie wartet, bis sie sich selbst umbringen - oder sich in Behandlung be­geben. Gott sei Dank hat Addie sich behandeln lassen.«

»Ja«, sagte Harry kurz angebunden. Sie konnte Menschen nicht ausstehen, die andere ausnutzten und sich damit rechtfertigten, daß die Leute, die sie bestahlen, reich seien. Wenn sie die Zehn Gebote richtig in Erinnerung hatte, hieß eins:Du sollst nicht stehlen. Es hieß nicht:Du sollst nicht stehlen, außer wenn der Arbeitgeber reich ist.



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