»Ja.« Als Zeichen des Dankes tippte Coty mit der Peitsche an seine Kappe. Langsam lenkte er den Wallach über die Bahn und zum In­nenrail, während Harry auf ihren Posten zurückrannte.

Sekunden später kam das Feld herum, um erneut über das Hinder­nis zu setzen. Alle sprangen fehlerfrei.

Während Harry darauf wartete, daß der Sprecher den Sieger be­kanntgab, sah sie Will und Linda Forloines den Grashang herunter auf sich zukommen. Sie hatten einen Mann im Schlepptau, der von oben bis unten in Barbour steckte.

Linda rief: »Hallo, Harry.«

»Hi.« Harry winkte den beiden zu. Kein Grund, unhöflich zu sein, sowenig sie das Pärchen leiden konnte. Sie erkannte augenblicklich, daß der Typ im ländlichen Outfit der demnächst zu schröpfende Yankee-Arbeitgeber der beiden sein mußte. Sie wußte auch, daß Will und Linda es darauf anlegten, ihm zu zeigen, daß sie jedermann in der Welt der Hindernisrennen kannten. Linda, gerissener als Will, blieb nicht oft stehen, um mit Leuten zu plaudern, weil sie wußte, daß man sie nicht gerade innig begrüßen würde. Dem Gentleman aus New York entging jedoch, daß sie mit ihnen nicht auf freundschaftli­chem Fuße stand, weil alle höflich sein wollten. Sie drehten sich um und entfernten sich, als der Landrover auf Harry zugefahren kam. Linda zog beim Anblick des Sanburneschen Wagens den Kopf ein.

Jim und Larry hielten wieder bei Harry an. Diesmal sprang Mim vom Rücksitz. Sie hatte Will und Linda nicht gesehen. Die Männer fuhren weiter.

»Ich möchte mir das vierte Rennen von hier aus ansehen. Boom Booms Vorträge über gewürzten Rahmkäse auf Endiviensalat ertrage ich nicht eine Sekunde länger! Es geht entweder um Endivien oder um>Lifeline<.« Sie warf ihr wollenes Cape nach hinten.

»Dieses Hindernis ist für die meisten zu weit weg, um zu Fuß her­zukommen.« Harry blickte die Absperrung entlang. »Ah, aber nicht für Greg Satterwaite. Wie ich sehe, arbeitet er sich am Außenrail vor. Als nächstes geht er wahrscheinlich zu den Außenstallungen. Gott bewahre, daß ihm jemand entginge.«



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