
Catherine war in ihrem letzten Semester auf der Senn High School, und ihr Erzfeind, der Spiegel, war endlich ihr Freund geworden. Das Mädchen im Spiegel hatte ein lebhaftes, interessantes Gesicht. Ihr Haar war kohlrabenschwarz und ihr Teint zart, kremigweiß. Sie hatte regelmäßige und feine Züge, einen edlen, sensiblen Mund und intelligente graue Augen. Ihre Figur war gut, ihre Brüste waren gut entwickelt, sie hatte sanft gewölbte Hüften und wohlgeformte Beine. Ein Hauch von Zurückhaltung war ihr eigen, ein Hochmut, dessen Catherine sich nicht bewusst war, als ob ihr Spiegelbild ein Charakteristi-kum besäße, das sie nicht hatte. Sie nahm an, dass es ein Teil des Schutzpanzers war, den sie seit ihren frühen Schultagen getragen hatte.
Die Depression hatte die Nation immer fester gepackt, hatte sie in eine Schraube genommen, die sich unaufhörlich zuzog. Catherines Vater war ständig in große Geschäfte verwickelt, die sich nicht zu verwirklichen schienen. Dauernd heckte er Pläne aus, machte Erfindungen, die Millionen Dollar einbringen würden. Er erfand einen Wagenheber, der oberhalb der Reifen eines Autos angebracht werden sollte und mittels eines
Knopfdrucks am Armaturenbrett bedient wurde. Keine der Autofabriken war interessiert. Er arbeitete ein rotierendes elektrisches Reklameschild für Warenhäuser aus. Es gab ein kurzes Aufflackern optimistischer Konferenzen, und dann verschwand die Idee in der Versenkung.
