Grant sank in seinen Stuhl zurück und wartete auf eine Reaktion des Regionaldirektors. Der Mann sah nicht wie einer aus, der sich angegriffen oder vor den Kopf gestoßen fühlte. Er machte eher den Eindruck, dass er nur die Hälfte dessen gehört habe, was Grant gesagt hatte. Beechs Schreibtisch war voll Papier, von einzelnen Blättern bis zu dicken, rotgebundenen Bänden; sein Computerschirm flimmerte beunruhigend; er war offensichtlich ein sehr wichtiger und sehr geschäftiger Mann, obwohl sein Telefon noch nicht einmal gepiept hatte, seit Grant in das warm getäfelte und mit Teppich ausgelegte Büro geführt worden war.

»Ich war für das Mondobservatorium gemeldet«, murmelte Grant in einem Versuch, dem hinter dem Schreibtisch brütenden Mann eine Antwort zu entlocken.

»Ich bin mir dessen bewusst«, sagte Beech endlich. Dann fügte er hinzu: »Aber unglücklicherweise werden Sie in der Jupiterstation gebraucht.«

»Wie könnte ich gebraucht werden?«

»Lassen Sie sich die Situation von mir erklären, junger Mann.«

Grant nickte.

»Die Wissenschaftler haben ihre Forschungsstation in der Jupiterumlaufbahn seit bald zwanzig Jahren«, sagte Beech mit leichter Betonung des Wortes Wissenschaftler. »Sie haben sich mit den Lebensformen beschäftigt, die auf zwei Monden des Planeten existieren.«

»Drei«, korrigierte ihn Grant ohne zu überlegen. »Außerdem haben sie Lebensformen in der Jupiteratmosphäre gefunden.«

Beech fuhr unbeirrt fort: »Die Arbeit, die diese Wissenschaftler verrichten, ist äußerst kostspielig. Sie geben Geld aus, das viel besser verwendet werden könnte, den Armen und Benachteiligten hier auf Erden zu helfen.«

Bevor Grant etwas erwidern konnte, hob Beech abwehrend die Hand. »Wie auch immer, wir von der Neuen Ethik erheben keine Einwände gegen ihre Arbeit. Obwohl viele dieser Wissenschaftler tun, was sie können, um die Wahrheit der Heiligen Schrift zu widerlegen, gestatten wir ihnen die Fortführung ihrer gottlosen Tätigkeit.«



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