
Weißt du, warum unser Geschäft so schnell wächst, Masao! Weil wir besser sind als alle anderen. Wir geben uns mehr Mühe. Wir haben das Glück, als Japaner geboren zu sein. In anderen Ländern streiken die Arbeiter die ganze Zeit. In Japan sind wir alle eine Familie, und was für den einzelnen gut ist, das ist auch für alle gut.
Masao erinnerte sich; er war zwölf Jahre, da war er einmal zu seinem Vater gelaufen. Vater, ich hab eine Idee, ich glaub, die ist gut.
Erzähle, Masao.
Du weißt doch, wie ein sanfter Wind eine Windmühle antreibt, um Strom zu machen!
Ja.
Also, wenn ein Auto mit neunzig oder hundert Stundenkilometern fährt, warum kann man nicht den Fahrtwind benutzen, um die Zahnräder im Motor anzutreiben, damit man weniger Benzin braucht!
Sein Vater hatte ernsthaft zugehört. Das ist eine sehr gute Idee. Dann hatte er Masao geduldig die Prinzipien der Physik erklärt, Kraft mal Geschwindigkeit, und die Gesetze der Mechanik. Masaos Idee war undurchführbar, aber sein Vater hatte ihm das Gefühl gegeben, sich etwas Großartiges ausgedacht zu haben.
Kunio Hidaka, der Generalmanager aller Matsumoto-Fabriken in den Vereinigten Staaten, war damals in Tokyo zu Besuch gewesen, und an diesem Abend, beim Essen, hatte Masaos Vater ihm stolz von der Idee seines Sohnes erzählt. Masao hatte sich sehr erwachsen gefühlt.
Kunio Hidaka war ein großer, freundlicher Mann, der immer Zeit für Masao und seine Probleme hatte. Immer wenn Mr. Hidaka nach Tokyo kam, brachte er Masao Geschenke mit; es waren wohlüberlegte Geschenke, die die Phantasie und die Träume des Jungen anregten. Er konnte Stunden damit zubringen, mit Masao über die Aufgaben von Matsumoto Industries zu sprechen. »Eines Tages wird die Firma dir gehören«, pflegte Kunio Hidaka zu sagen. »Du mußt alles lernen, was man darüber wissen muß.«
