
„Es wäre besser, wenn wir geradeaus liefen“, sagte Klapaucius schnaufend. „Nicht weit von hier liegt eine kleine Ortschaft… Wie sie heißt, weiß ich nicht mehr… Jedenfalls finden wir dort… Uff!!! Schutz…“Sie rannten geradeaus und erblickten bald die ersten Häuser vor sich. Um diese Tageszeit waren die Straßen fast leer. Sie liefen ein gut Stück Weges, ohne auch nur eine lebende Seele anzutreffen, da kündete entsetzlicher Lärm, wie wenn eine Steinlawine auf den Rand der Siedlung niedergegangen wäre, daß auch die Maschine angelangt war.
Trurl schaute sich um und stöhnte.“Du lieber Himmel! Sieh nur, Klapaucius, sie reißt die Häuser ein!“
In der Tat raste die Maschine, die ihnen hartnäckig nachsetzte, wie ein stählerner Berg durch Häusermauern, und Ziegelschutt zeichnete ihren Weg, über dem weiße Kalkstaubwolken schwebten. Entsetzensschreie Verschütteter hallten wider, auf den Straßen wimmelte es von Menschen. Trurl und Klapaucius hetzten schwer atmend, bis sie an ein großes Rathaus gelangten, wo sie im Nu über die Treppe in den tiefen Keller rannten.“So, hier erreicht sie uns nicht, selbst wenn das ganze Rathaus uns über dem Kopf einstürzen sollte“; schnaufte Klapaucius. „Der Teufel hat mich geritten, dir heute einen Besuch abzustatten… Ich war neugierig, wie dir die Arbeit von der Hand geht, na bitte — ich habe es erfahren…“
„Still“, erwiderte Trurl. „Da kommt wer…“In der Tat öffnete sich die Tür des Gewölbes, und der Bürgermeister mit einigen Ratsherren kam herein. Trurl schämte sich darzulegen, was die außergewöhnliche und zugleich schauderhafte Geschichte verursacht haben mochte, also half Klapaucius ihm aus der Klemme. Der Bürgermeister hörte ihm stumm zu. Plötzlich erbebten die Wände, die Erde schwankte, und in den tief unter ihrer Oberfläche versteckten Keller gelangte durchdringendes Krachen einstürzender Mauern.
