
„Sie ist schon hier?“ rief Trurl.“Ja“, sagte der Bürgermeister. „Und sie fordert eure Auslieferung, da sie sonst die ganze Stadt zerstören wird…“
Zur gleichen Zeit drangen irgendwo oben ausgesprochene, nasal klingende, einem stählernen Schnattern ähnelnde Worte zu ihnen: „Trurl muß hier irgendwo stecken… Ich spüre Trurl…“„Ihr wollt uns doch nicht etwa ausliefern?“ fragte der, nach dem die Maschine so hartnäckig verlangte, mit zitternder Stimme.
„Wer von euch Trurl heißt, muß den Raum verlassen. Der andere kann bleiben, seine Auslieferung ist keine unabdingbare Bedingung…“„Habt Mitleid!“
„Wir sind machtlos“, sagte der Bürgermeister. „Wenn du übrigens hier bleiben solltest, Trurl, müßtest du dich für den Schaden, den du der Stadt und ihren Einwohnern zugefügt hast, verantworten, denn deinetwegen hat die Maschine sechzehn Häuser niedergerissen und viele hiesige Bürger unter ihren Ruinen begraben. Allein der Umstand, daß du dich im Angesicht des Todes befindest, gestattet mir, dich freizulassen, geh und komm nicht wieder.“Trurl schaute auf die Gesichter der Stadträte, und da er auf ihnen das Urteil geschrieben sah, wandte er sich langsam der Tür zu.
„Warte, ich komme mit!“ rief Klapaucius impulsiv.“Du?“ sagte Trurl mit leiser Hoffnung in der Stimme. „Nein“, fügte er nach einer Weile hinzu. „Bleib hier, es ist besser so… Warum solltest du unnötig umkommen?“
„Einfach verrückt!“ rief Klapaucius energisch. „Was denn, warum sollen wir umkommen, etwa durch diese eiserne Idiotin? Ach was! Das reicht nicht aus, um zwei hervorragende Konstrukteure von der Erdoberfläche wegzuwischen! Komm, mein lieber Trurl! Nur Mut!“ Innerlich gefestigt, rannte Trurl hinter Klapaucius über die Treppen. Der Markt war leer. Inmitten von Staubwolken, aus denen die Skelette zerstörter Häuser ragten, stand die Maschine, dicke Dampfschwaden ausstoßend, höher als die Türme des Rathauses, über und über befleckt mit dem Ziegelblut der Mauern und mit weißem Pulver beschmiert.
