
Es geschah, als Davids Blick über die Geschäftsleute streifte. Einer der beiden, das Gesicht blutrot, versuchte mit zuckenden Bewegungen aufzustehen. Der andere streckte mit einem Aufschrei die Hand in einer unbestimmten Geste des Helfens aus, aber sein Begleiter war schon auf seinem Stuhl zusammengebrochen und begann unter den Tisch zu gleiten.
Beim ersten Anzeichen war David auf den Füßen, und nun fraßen seine langen Beine die Entfernung zwischen den Tischen mit drei Schritten auf. Er befand sich in der Nische. Mit einem Fingerdruck löste er einen elektronischen Kontakt in der Nähe des Fernsehwürfels aus, und ein violett fluoreszierendes Muster schob sich als Vorhang vor die offene Seite der Nische. Das würde keine Aufmerksamkeit erregen. Viele Gäste zogen es vor, sich dieser Art von Privatsphäre zu bedienen. Der Begleiter des Kranken fand jetzt erst seine Stimme wieder. Er sagte, »Manning ist schlecht. Es ist eine Art Anfall. Sind Sie Arzt?«
Davids Stimme klang sicher und beherrscht. Sie wirkte beruhigend. Er sagte: »Sitzen Sie jetzt still und sagen Sie nichts. Wir werden den Geschäftsführer holen, und was getan werden kann, wird geschehen.«
Er legte Hand an den Kranken, und obwohl dieser schwer gebaut war, hob er ihn wie eine Stoffpuppe hoch. Er schob den Tisch so weit es ging auf die eine Seite, wobei seine Finger auf unheimlich wirkende Weise durch zwei Zentimeter Kraftfeld voneinander getrennt waren. Er legte den Mann auf den Stuhl, lockerte den Magnosaum seiner Bluse und begann mit künstlicher Beatmung.
Was die Erholungschancen anging, gab sich David keinen Illusionen hin. Er kannte die Symptome: das plötzliche Anlaufen, der Verlust von Stimme und Atemvermögen, die paar Minuten Todeskampf und dann das Ende.
