Lucky schwelgte also in Syntho-Steaks aus den Gerstenbeeten der Venus, Marsgebäck und knochenlosem Hühnchen von der Erde.

Er werde fett werden, dachte er und beobachtete den Himmel.

Er war nahe genug, um die größeren Asteroiden erkennen zu können. Da stand Ceres, der größte von ihnen, ungefähr achthundert Kilometer im Durchmesser. Vesta befand sich auf der anderen Seite der Sonne, Juno und Pallas aber lagen im Blickfeld.

Falls er sich an das Schiffsteleskop setzen würde, hätte er Tausende, vielleicht Zehntausende mehr entdeckt. Es waren unendlich viel.

Früher hatte man angenommen, daß sich zwischen Mars und Jupiter ein Planet befunden habe, der vor Milliarden Jahren explodiert war und dessen Überreste nunmehr umhertrieben, dem war aber nicht so. Jupiter war der Übeltäter. Im Verlaufe der riesigen Zeiträume, in denen sich das Sonnensystem gebildet hatte, war das All Hunderte von Millionen Meilen im Umkreis von seiner Anziehungskraft in Mitleidenschaft gezogen worden. Der kosmische Schutt zwischen ihm und dem Mars konnte sich nie zu einem Planeten vereinigen, da Jupiter zog und zog. Statt dessen verschmolz der Schutt zu einer Unzahl kleiner Welten.

Da waren die vier größten, jede von ihnen hundert oder mehr Kilometer im Durchmesser. Dann fünfzehnhundert weitere, deren Durchmesser zwischen zehn und hundert Kilometer betrug. Dann kamen Tausende (niemand wußte, wieviel es genau waren), die zwischen einer und zehn Kilometer und Zehntausende solcher, deren Durchmesser weniger als einen Kilometer betrug, die aber immer noch so groß oder größer waren als die große Pyramide von Gizeh. Sie waren so zahlreich, daß Astronomen sie das »Gesindel des Weltraums« nannten.



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