
»Du hast ihn einfach gehen lassen und uns nicht Bescheid gesagt?«
»Wie hätte ich das tun können? Ich muß machen, was Lucky sagt. Er meinte nur, daß er in allerletzter Minute und ohne daß es jemand erfährt, an Bord gehen müsse, sonst würden Sie und Dr. Henree ihn aufhalten.«
Conway stöhnte. »Er hat es getan. Beim All, Gus, ich hätte es besser wissen sollen. Statt dessen verlasse ich mich auf diesen Dreikäsehoch vom Mars. Bigman, du Dummkopf! Du weißt doch, daß das Schiff eine Zeitbombe ist.«
»Klar. Lucky weiß es auch. Er hat gesagt, ihr sollt keine Schiffe hinterherschicken, sonst wäre alles im Eimer.«
»Im Eimer, wie? Trotzdem werden in einer Stunde Leute auf seinen Fersen sein.« Henree ergriff den Ärmel seines Freundes. »Vielleicht nicht, Hector. Wir wissen nicht, wie seine Pläne aussehen, aber wir können uns darauf verlassen, daß er aus allem mit heiler Haut herauskommt, wo er hineingerät. Laß' uns nicht eingreifen.«
Vor Wut und Aufregung zitternd, ließ sich Conway zurücksinken.
Bigman sagte: »Er meint, wir sollen ihn auf Ceres treffen und dann noch, daß Sie sich beherrschen sollten, Dr. Conway.«
»Du...« fing Conway an, und Bigman machte sich eilig davon.
*
Die Marsumlaufbahn lag hinter ihm, und die Sonne war ein zusammengeschrumpftes Ding.
Lucky Starr liebte die Stille des Weltraumes. Seit er sein Examen gemacht hatte und dem Wissenschaftsrat beigetreten war, stellte das All und nicht so sehr irgendeine Planetenoberfläche seine Heimat dar. Bei der Atlas handelte es sich um ein komfortables Schiff. Es war für eine komplette Besatzung verproviantiert, und man hatte nur gerade soviel weggelassen, wie sich als Verbrauch vor Erreichen der Asteroiden erklären ließ. Die Atlas war darauf angelegt, auf jede erdenkliche Weise den Eindruck zu erwecken, daß sie bis kurz vor Eintreffen der Piraten voll bemannt gewesen war.
