
Die Klettertour endete bei knapp über zwei Millionen, und der Auktionator hob die Augenbrauen und den Hammer.»War es das?«
Malcolm hielt seinen Katalog hoch.
Die Bewegung fiel dem Auktionator auf, der mit erhobenem Hammer innehielt, seine Brauen als Frage einsetzte und Malcolm erstaunt ansah. Malcolm saß sozusagen im Publikum, nicht bei den gewohnten Akteuren.
«Sie möchten bieten, Sir?«fragte der Auktionator.
«Fünfzig dazu«, sagte Malcolm deutlich, nickend.
Aufregung entstand im Taubenschlag der Versteigerer, als sie beratend die Köpfe zusammensteckten. Überall in der Halle reckte man die Hälse, um zu sehen, von wem das kam, und am Eingang zuckte der Mann, der vor Malcolm zuletzt geboten hatte, mit den Schultern, schüttelte den Kopf und kehrte dem Auktionator den Rücken. Er hatte nur noch einmal zwanzigtausend zugelegt — eine letzte kleine Draufgabe auf die zwei Millionen, die offenbar sein vorgesehenes Limit waren.
Der Auktionator selbst schien überhaupt nicht glücklich.»War es das?«fragte er nochmals, und als keine Erwiderung kam:»Das war’s. Verkauft für zwei Millionen und siebzigtausend Guineen an, ehm… den Bieter gegenüber.«
Der Auktionator beriet sich erneut mit seinen Kollegen, und einer von ihnen verließ die Loge, ein Klemmbrett in der Hand. Er eilte zum Ring hinunter und um ihn herum zu einem Gehilfen auf unserer Seite, und beide hefteten ihren Blick auf Malcolm.
«Die zwei Versteigerer dort werden dich nicht aus den Augen lassen«, bemerkte ich.»Sie mußten vor einiger Zeit durch einen Bieter, der das Weite suchte, einen schweren Verlust hinnehmen.«
«Es sieht aus, als ob sie mich verhaften wollten«, meinte Malcolm vergnügt; und in der Tat arbeiteten sich die beiden zu ihm vor, reichten ihm das Klemmbrett und ersuchten ihn höflich, ihre Verkaufsurkunde unverzüglich in dreifacher Ausfertigung zu unterschreiben. Dann zogen sie sich in Ringnähe zurück, warteten aber immer noch eisern auf uns, als wir nach drei weiteren, erwartungsgemäß ausgegangenen Versteigerungen hinunterkamen.
