«Hast du die Polizei verständigt?«

«Klar habe ich sie verständigt. «Seine Stimme klang müde bei dem Gedanken daran.»Es muß gegen fünf gewesen sein, als ich mit den Hunden losging. Um sieben ungefähr rief ich die Polizei. Bis dahin hatte ich zwei steife Drinks intus und aufgehört zu zittern. Sie fragten mich, wieso ich sie nicht früher gerufen hätte. So was Blödes. Und es waren dieselben wie nach Moiras Tod. Für die bin ich der Täter, verstehst du. Der Auftraggeber.«

«Ich weiß.«

«Haben die Hexen dir das auch erzählt?«

«Joyce. Sie sagte, das sei ausgeschlossen. Sie sagte, es wäre denkbar, ehm…«Ich scheute mich, die genauen Worte meiner Mutter zu wiederholen, nämlich» daß er das kleine Biest in einem Wutanfall erwürgt hätte«, und drückte es milder aus:»Du wärst vielleicht imstande gewesen, sie eigenhändig umzubringen, aber nicht, jemand dafür zu bezahlen, daß er es tut.«

Er gab ein befriedigtes Grunzen von sich, sagte aber nichts, und ich fügte hinzu:»Das scheint die einhellige Meinung der Familie zu sein.«

Er seufzte.»Die einhellige Meinung der Polizei ist es nicht. Weit entfernt davon. Ich glaube, die haben mir nicht abgenommen, daß mich jemand töten wollte. Sie haben sich eine Menge Notizen gemacht, haben Proben von meinem Erbrochenen entnommen — also wirklich! — und haben Moiras Wagen eingestäubt, um Fingerabdrücke zu sichern, aber sie konnten vor Skepsis kaum aus den Augen sehen. Ich glaube, sie dachten, ich hätte Selbstmord begehen wollen und es mir anders überlegt… Oder sie denken, ich habe das Ganze aufgezogen in der Hoffnung, daß man mich nicht für Moiras Mörder hält, wenn jemand mir nach dem Leben trachtet. «Er schüttelte den Kopf.»Ich bedaure, daß ich es ihnen überhaupt erzählt habe, und den Anschlag von heute abend zeigen wir deshalb auch nicht an.«

Er hatte schon auf dem Auktionsparkplatz darauf bestanden, daß wir das seinließen.



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