Das zweite Mal, daß jemand versucht hatte, ihn umzubringen

«Wann war das erste Mal?«fragte ich.

«Vorigen Freitag.«

Jetzt war es Dienstag abend.»Was ist passiert?«

Es dauerte eine Weile, bis er antwortete. Als er es tat, lag mehr Traurigkeit als Zorn in seiner Stimme, und ich hörte auf den Tonfall hinter den Worten und begriff nach und nach seine geheimen Ängste.

«Irgendwann war ich mit den Hunden spazieren… also, ich glaube es zumindest, aber das ist es eben, ich kann mich nicht genau erinnern. «Er schwieg.»Ich bekam wohl einen Schlag auf den Kopf… Das letzte, an was ich mich entsinne, ist jedenfalls, daß ich die Hunde gerufen und die Küchentür geöffnet habe. Ich wollte mit ihnen durch den Garten auf die Wiese gehen, wo der Bach und die Weiden sind. Ich weiß nicht, wie weit ich gekommen bin. Anscheinend nicht mehr weit. Jedenfalls bin ich in der Garage aufgewacht, in Moiras Wagen… der steht da noch… und es war ein Riesenglück, daß ich überhaupt aufgewacht bin… denn der Motor lief…«Er schwieg ein paar Augenblicke.

«Es ist komisch, wie der Verstand arbeitet. Ich wußte auf der Stelle, daß ich den Motor ausschalten muß. Erstaunlich. Kristallklar. Ich lag hinten… zusammengeklappt auf der Rückbank. Ich bin hoch und habe mich praktisch zwischen die Vordersitze fallen lassen, um an den Zündschlüssel zu kommen, und als der Motor aus war, bin ich einfach liegengeblieben, verstehst du — ich dachte nur noch, mir geht’s verdammt schlecht, aber ich hatte nicht mehr die Energie, mich zu rühren.«

«Kam jemand?«sagte ich, als er schwieg.

«Nein… nach einer Weile ging es mir besser. Ich bin aus dem Wagen getorkelt und habe mich übergeben.«



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