Er sah die Bogen mit den gestrigen Berechnungen durch. Und erschauerte plötzlich vor Wonne. Heureka! Das ist doch was. Mensch, Maljanow! Bist ein As! Endlich hast du es hingekriegt, wie es scheint.

Und gleich richtig! Das ist nicht bloß eine Routine arbeit, das hat vor dir noch keiner gemacht, Freund chen! Unberufen, toi, toi, toi. Das Integral… Zum Teufel damit — weiter im Text, immer weiter! Es klingelte. Diesmal an der Tür. Kaljam sprang von der Liege, rannte mit aufgestelltem Schwanz in den Flur. Maljanow legte mit Bedacht den Kuli hin.

„Wie im Irrenhaus“, zischte er. Im Flur zog Kaljam ungeduldig Kreise, kam ihm zwischen die Beine, miaute laut.

„Ka-al-jam!“ sagte Maljanow, mühsam seine Wut zügelnd.

„Geh weg, Kaljam!“ Er ging und öffnete. Draußen stand ein unansehnlicher Kerl in fipsigem Jäckchen von unbestimmter Farbe, unrasiert und verschwitzt. Leicht hinten übergeneigt, hielt er einen großen Pappkarton vor dem Bauch. Er brubbelte etwas Unverständliches und steuerte direkt auf Maljanow zu.

„Sie… äh…“ stammelte Maljanow zurückweichend.

Schon war der Fremde im Flur, warf einen Blick nach rechts, zum Zimmer, und bog entschlossen nach links, in die Küche, weiße Staubtapfen auf dem Linoleum hinterlassend.

„Erlauben Sie mal… äh…“ lallte Maljanow, der ihm auf die Fersen trat.

Doch der Mann hatte den Karton bereits auf den Hocker gestellt und fingerte aus der Brusttasche einen Stapel Quittungen.

„Vom Reparaturstützpunkt, was?“ Womöglich der Klempner, der endlich den Wasserhahn im Bad reparieren kam?



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