
»Verlaßt mich nicht«, sagte er wehleidig.
»Wir kommen ja wieder zurück, Master Marwood«, versprach Nicholas.
»Man wird die Gruppe sehr vermissen.«
»Wir gehen ja nicht freiwillig fort.«
»Diese Seuche ist wie ein Fluch auf uns!«
»Vielleicht hat sie aber auch etwas Gutes.«
Ein Gutes war es, dem trübseligen Wirt zu entkommen und seine endlose Litanei von Beschwerden nicht mehr hören zu müssen. Nicholas hatte nicht lange gebraucht, um diesen guten Aspekt zu entdecken. Er war derjenige, der am meisten mit Alexander Marwood zu verhandeln hatte und folglich auch am meisten unter seiner ewigen Melancholie litt. Das war eben eine der Pflichten, die Firethorn ihm listig zugeschoben hatte.
Der Erste Schauspieler stand auf und hob die Hand. Es wurde still. Er wartete eine volle Minute.
»Meine Herren«, begann er, »dies ist ein besonders wichtiger Tag in der Geschichte unserer Theatergesellschaft. Nachdem wir London bezwungen haben und uns die Stadt zu Füßen liegt, begeben wir uns jetzt auf eine triumphale Reise durch das ganze Königreich, um unsere Kunst noch weiter zu verbreiten. Westfield's Men haben eine heilige Aufgabe.«
