
«Ah, wirklich?«
Sie sah mich belustigt an.»Eindeutig.«
«Dann soll ich wohl darauf setzen?«
«Sie nehmen das alles hier nicht ernst.«»Doch«, protestierte ich.
«O nein, natürlich nicht. «Sie nickte.»Sie beobachten diesen Renntag so, wie ich einem Haufen Spiritisten zusehen würde. Ungläubig und etwas von oben herab.«
«Autsch.«
«Aber was Sie hier wirklich vor sich sehen, ist eine große Exportindustrie bei der Vermarktung ihrer Produkte.«
«Das werde ich mir merken.«
«Und wenn diese Industrie ihrem Geschäft hier draußen nachgeht, an einem schönen, sonnigen Tag, inmitten von Leuten, die ihren Spaß haben — na gut, dann um so besser.«
«So betrachtet«, sagte ich,»ist es auf jeden Fall spaßiger als eine Autofabrik.«
«Sie werden sich schon noch dafür erwärmen«, sagte sie entschieden.
«Nein. «Ich war mir genauso sicher.
Sie nickte heftig mit dem Kopf.»Werden Sie doch. Jedenfalls, wenn Sie viel Rennplatztaxi fliegen. Die Pferde werden durch Ihre kühle Schale dringen, und Sie werden zur Abwechslung einmal etwas empfinden.«
Ich staunte.»Reden Sie immer so mit völlig fremden Menschen?«
«Nein«, sagte sie langsam,»für gewöhnlich nicht.«
Die leuchtend bunten kleinen Jockeys strömten in den Führring und verteilten sich auf die kleinen, ernsten Grüppchen von Besitzern und Trainern, die mit viel Kopfnicken bedeutungsschwere Gespräche führten. Gemäß den Anweisungen von Colin Ross’ Schwester gab ich mir Mühe, das Ganze einigermaßen ernst zu nehmen. Ohne besonderen Erfolg.
Colin Ross’ Schwester…
«Haben Sie auch einen Namen?«fragte ich.
