
Der Ford Tempo hatte seine Position verändert und fuhr nun einige Autos vor Sloane. Die Ausfahrt Larchmont war nur noch wenige Meilen entfernt, und Carlos und Juan, die inzwischen mit Sloanes Gewohnheiten vertraut waren, wußten, daß er dort den Thruway verlassen würde. Es war ein alter Beschattungstrick, sich gelegentlich vor das Objekt zu setzen. Der Ford würde nun als erster abbiegen, auf Sloane warten und dann wieder hinter ihm herfahren.
Als der Chefsprecher von CBA einige Minuten später den Ortseingang von Larchmont erreichte, folgte ihm der Ford Tempo bereits wieder in unauffälligem Abstand und blieb in sicherer Entfernung vom Haus der Sloanes an der Park Avenue stehen.
Das Haus war, wie es sich für ein Mann mit Sloanes Einkommen gehörte, groß und imposant und bot einen herrlichen Blick auf den Long Island Sound. Unter dem grauen Schieferdach strahlte es in makellosem Weiß, umgeben von einem wohlgepflegten Garten mit einer kreisrunden Auffahrt. Zwei Kiefern bewachten den Eingang. Über dem zweiflügeligen Portal hing eine gußeiserne Laterne.
Mit einer Fernbedienung öffnete Sloane die Tür der Dreiergarage, die sich hinter dem einfahrenden Wagen automatisch wieder schloß.
Der Ford fuhr an und blieb in einer Seitenstraße stehen. Die Beschattung ging weiter.
7
Sloane hörte Stimmen und Gelächter, während er durch den kurzen Gang von der Garage zum Haus ging. Sie verstummten, als er die Tür öffnete und den mit Teppichboden ausgelegten Flur betrat, von dem fast alle Zimmer im Erdgeschoß abgingen. Dann hörte er Jessicas Stimme aus dem Wohnzimmer: »Bist du das, Crawf?«
