Harry lachte. »Ach, Market, wir benutzen noch viel schlim­mere.«

»Gibst du uns was ab?« wollte Mrs. Murphy von Pewter wis­sen, als sie an ihnen vorbeisauste.

»Wie soll sie denn antworten? Sie hat die Schnauze voll«, sag­te Tucker.»Außerdem, es wäre das erste Mal, daß Pewter auch nur einen Krümel Fressen abgibt.«

»Da hast du leider recht.« Mrs. Murphy folgte ihrer grauen Freundin. Man konnte nie wissen.

Pewter blieb stehen, kaum daß sie außer Reichweite des resi­gnierten Market war, der jetzt auf die Damen einredete. Sie riß einen verlockenden Batzen Huhn herunter.

»Wie hast du das von Market stibitzen können?« Mrs. Mur­phys goldgelbe Augen wurden weit.

Pewter, die alte Angeberin, sagte kauend, wobei sie vorsichts­halber eine Pfote auf dem Hühnerschenkel behielt.»Er hat ein gegrilltes Hahnchen auf die Theke gelegt. Little Marilyn hat ihn gebeten, es zu zerteilen, und als er sich umdrehte, bin ich mit dem Schenkel auf und davon. « Sie kaute am nächsten schmack­haften Bissen.

»Bist 'n schlaues Mädchen, was?« Tucker schnupperte den köstlichen Duft.

»In der Tat, das bin ich. Little Marilyn hat gebrüllt, sie ißt kein Huhn, wo eine Katze reingebissen hat, und ehrlich gesagt, ich würde auch nichts essen, was Little Marilyn angefaßt hat. Die wird langsam schon so ein hochnäsiges Biest wie ihre Mut­ter.«

Blitzschnell schnappte sich Mrs. Murphy das Hühnerbein, während Tucker die dicke Katze schubste, so daß sie das Gleichgewicht verlor. Mrs. Murphy sauste durch die Gasse in Miranda Hogendobbers Garten, gefolgt von der triumphieren­den Tucker und der fauchenden Pewter.



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