
Aus Großmut-Sanftmut-Schein.
Da dring auf das Volk ein,
Uns zu überfallen.
Einsiedler.
Ich fürchte —
Eudora.
Fürchte nicht!
Einer, der um sein Leben spricht,
Hat Gewalt. Ich wage, und du sollst reden.
Ab.
Einsiedler.
Geht's nicht, so mögen sie mich töten.
Der Tempel
Satyros sitzt ernst wild auf dem Altar. Das Volk vor ihm auf Knieen. Psyche an ihrer Spitze.
Das Volk. Chorus.
Geist des Himmels, Sohn der Götter,
Zürne nicht!
Frevlern deiner Stirne Wetter,
Uns ein gnädig Angesicht!
Hat der Lästrer das verbrochen,
Sieh herab, du wirst gerochen!
Schröcklich nahet sein Gericht.
Hermes. Ihm folgt ein Trupp, den Einsiedler gebunden führend.
Das Volk.
Höll und Tod dem Übertreter!
Geist des Himmels, Sohn der Götter,
Zürne deinen Kindern nicht!
Satyros herabsteigend.
Ich hab ihm seine Missetat verziehn!
Der Gerechtigkeit überlaß ich ihn.
Mögt den Toren schlachten, befrein,
Ich will nicht dawider sein.
Das Volk.
O Edelmut!
Es fließe sein Blut!
Satyros.
Ich geh ins Heiligtum hinein;
Und keiner soll sich unterstehn,
Bei Lebensstraf, mir nachzugehn!
Einsiedler für sich.
Weh mir! Ihr Götter, wollet bei mir stehn!
Satyros ab.
Einsiedler.
Mein Leben ist in euren Händen,
