
Ich bin nicht unbereitet, es zu enden.
Ich habe schon seit manchen langen Tagen
Nicht genossen, nur das Leben so ausgetragen.
Es mag! Mich hält der tränenvolle Blick
Des Freundes, eines lieben Weibes Not
Und unversorgter Kinder Elend nicht zurück.
Mein Haus versinkt nach meinem Tod,
Das dem Bedürfnis meines Lebens
Allein gebaut war. Doch das schmerzt mich nur,
Daß ich die tiefe Kenntnis der Natur
Mit Müh geforscht und, leider! nun vergebens;
Daß hohe Menschenwissenschaft,
Manche geheimnisvolle Kraft,
Mit diesem Geist der Erd entschwinden soll.
Einer des Volks.
Ich kenn ihn; er ist der Künste voll.
Ein Andrer.
Was Künste! Unser Gott weiß das all.
Ein Dritter.
Ob er sie sagt, das ist ein andrer Fall.
Einsiedler.
Ihr seid über hundert. Wenn's zwei-, dreihundert wären,
Ich wollte jeden sein eigen Kunststück lehren,
Einen jeden eins,
Denn was alle wissen, ist keins.
Das Volk.
Er will uns beschwätzen. Fort! Fort!
Einsiedler.
Noch ein Wort!
So erlaube, daß ich dir
Ein Geheimnis eröffne, das für und für
Dich glücklich machen soll.
Hermes.
Und wie soll's heißen?
Einsiedler leise.
Nichts weniger als den Stein der Weisen.
Komm von der Menge
Nur einen Schritt in diese Gänge.
Sie wollen gehn.
Das Volk.
Verwegner, keinen Schritt!
Psyche.
