
Unmittelbar nachdem sie auf ihren die Franzosen betreffenden Irrtum aufmerksam gemacht worden war, verließ Mrs. Hogendobber die Poststelle. Sie begegnete Ned Tucker, Susans Mann, der auf dem Weg hinein war. Artigkeiten wurden ausgetauscht. Tee Tucker rannte fröhlich bellend hinaus, um Ned zu begrüßen. Mrs. Murphy kletterte aus dem Postbehälter und sprang auf den Schalter. Sie konnte Ned gut leiden. Alle hatten ihn gern.
Er blinzelte Harry zu. »Na, bist du wiedergeboren?«
»Nein, aber von gestern bin ich auch nicht.« Sie lachte.
»Mrs. H. war heute morgen ungewöhnlich kurz angebunden.« Er schnappte sich einen großen Haufen Post. Das meiste war für die Anwaltskanzlei Sanburne, Tucker und Anderson bestimmt.
»Welch seltenes Glück«, sagte Harry.
»Ich weiß.« Ned lächelte. An diesem heißen Julimorgen einer Tirade über die Erlösung der Welt entkommen zu sein, war wirklich ein Glück; das wußte Ned, der ein ausgesprochen glücklicher Mensch war. Er bückte sich, um Tucker die Ohren zu kraulen.
»Meine darfst du auch kraulen«, bat Mrs. Murphy.
»Er hat mich lieber als dich.« Tucker genoß es, im Mittelpunkt zu stehen.
»Was für köstliche Laute sie von sich geben.« Ned kraulte weiter. Manchmal glaube ich, sie sind beinahe menschlich.
»Ist das zu fassen?« Mrs. Murphy leckte ihre Vorderpfoten. Menschlich, was für eine Idee? Menschen hatten keine Krallen, kein Fell, und ihre Sinne waren getrübt. Sie dagegen konnte eine Ameisenlarve im Sand wühlen hören. Darüber hinaus verstand sie alles, was die Menschen in ihrer kehligen Art sprachen. Diese dagegen verstanden Katzen oder andere Tiere kaum, und einander erst recht nicht. Selbst von Harry, die sie zugegebenermaßen liebte, bekam sie nur dann eine Reaktion, wenn sie zu den ausgefallensten Mitteln griff.
»Ja, ich weiß nicht, was ich ohne meine Kleinen anfangen würde. Apropos, was machen deine?«
