
Ein BMW kam quietschend durch die Einfahrt. Kelly Craycrofts Ehefrau sprang heraus und rannte zu der Mischmaschine.
»Boom Boom!« brüllte Rick sie an.
Boom Boom schwang sich über die Absperrung und bahnte sich rücksichtslos ihren Weg an Diana Farrell vom Rettungsdienst vorbei. Clai Cordle, die andere Krankenschwester, konnte sie ebenfalls nicht aufhalten.
Cynthia Cooper stürzte auf sie zu, aber eine Sekunde zu spät. Boom Boom kletterte die Leiter zur Öffnung der Mischmaschine hinauf.
»Er ist mein Mann! Laßt mich zu meinem Mann!«
»Das ist kein schöner Anblick, Mädchen.« Rick bewegte seine Massen, so schnell er konnte.
Cynthia sprintete die Leiter hoch und packte Boom Booms Fußgelenk, aber nicht bevor die schwarzhaarige junge Frau den Kopf über die Seite der Mischmaschine hatte heben können. Nach einer Sekunde der Erstarrung sank sie ohnmächtig in Cynthias Arme zurück und hätte die junge Polizistin fast von der Leiter gestoßen.
Rick langte hinauf und faßte Cynthia um die Taille, während Diana hinzurannte, um zu helfen. Sie schafften Boom Boom auf die Erde.
Diana brach ein Röhrchen Amylnitrit auf.
Cynthia riß es ihr aus der Hand. »Sie hat nichts als diese paar Minuten, bevor es sie wieder mit voller Wucht trifft. Gönnen Sie sie ihr.«
Rick räusperte sich. Das Ganze war ihm zuwider. Es war ihm auch zuwider, daß Boom Boom sich vielleicht übergeben würde, wenn sie zu sich kam, und er hoffte inständig, sie würde es nicht tun. Blut und Eingeweide waren eine Sache, Erbrochenes war etwas anderes.
Boom Boom stöhnte. Sie öffnete die Augen. Rick hielt den Atem an. Sie setzte sich auf und schluckte. Er atmete aus. Sie würde sich nicht übergeben. Sie würde nicht mal weinen.
»Er sieht aus wie etwas aus dem Fleischwolf.« Boom Booms Stimme klang dünn.
»Denken Sie nicht daran«, rief Officer Cooper.
»Den Anblick werde ich für den Rest meines lebendigen Lebens nicht vergessen.« Boom Boom rappelte sich hoch. Sie schwankte ein wenig, und Rick stützte sie. »Es geht schon. Lassen Sie. es geht gleich wieder.«
