»Wollen wir nicht ins Büro gehen? Mit der Klimaanlage ist es bestimmt besser.«

Officer Cooper und Boom Boom gingen in das kleine Büro, und Rick machte Diana und Clai ein Zeichen, die Leichenteile aus der Mischmaschine zu entfernen. »Laßt Boom Boom den Sack nicht sehen.«

»Behalten Sie sie drinnen«, bat Diana.

»Ich tu, was ich kann, aber sie ist eine wilde Hummel. War sie schon als Kind.« Rick nahm seinen Hut ab und trat ins Büro.

Marie Williams, Craycrofts Sekretärin, schluchzte. Bei Boom Booms Anblick gab sie ein Wimmern von sich.

Boom Boom starrte sie angewidert an. »Nehmen Sie sich zusammen, Marie.«

»Ich hab ihn geliebt. Und wie ich ihn geliebt habe. Er war der beste Chef der Welt. An meinem Geburtstag hat er mir Rosen gebracht. Wenn Timmy krank war, hat er mir freigegeben. Ohne Lohnabzug.« Hierauf folgte ein neuerlicher Ausbruch.

Boom Boom ließ sich auf einen Stuhl plumpsen. Ein riesiges Poster hinter ihr, auf dem eine Ente vor einer tintenblauen Wand mit Schußlöchern saß und gelassen einen Drink schlürfte, verlieh dem Raum einen feierlichen Anstrich. Wenn Marie so weitermachte, würde sie sie in die Mischmaschine werfen. Boom Boom verachtete Gefühlsäußerungen. Die Umstände änderten nichts daran.

»Mrs. Williams, bitte kommen Sie mit mir in Mr. Craycrofts Büro. Vielleicht können Sie seinen täglichen Arbeitsablauf schildern. Wir dürfen nichts berühren, bis die Leute von der Spurensicherung da sind.«

»Ich verstehe.« Marie schwankte mit Officer Cooper davon und schloß die Tür hinter sich.

»Sie wissen nicht, ob das da drin wirklich mein Mann ist.« Boom Booms Stimme klang nicht normal.

»Nein.«

Sie lehnte sich zurück. »Er ist es aber.« »Woher wissen Sie das?« Ricks Stimme war sanft, aber drängend.



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