Das schwarze Haar war wie sein eigenes und wie das auf einigen Porträts im Hause über dem Kragen adrett mit einer Schleife zusammengebunden. Hughs ruhige Augen wirkten angestrengt nach den langen Stunden der Seefahrt; er trug dieselbe überhebliche Selbstsicherheit zur Schau, deretwegen sie sich schon früher oft in die Haare geraten waren. Sie fielen nebeneinander in Schritt, Hugh drängte sich an den Zuschauern vorbei, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Unterwegs fragte er:»Geht es Mutter gut?«Die Worte klangen jedoch unbeteiligt, als seien seine Gedanken nicht bei der Sache.»Sie freut sich bestimmt sehr über deinen Besuch, Hugh. Das wird eine wirkliche Weihnachtsüberraschung für sie. «Hugh wandte sich an Dancer.»Ihr habt wohl allerhand erlebt auf der alten Gorgon?»

Bolitho verbarg ein Lächeln. Da war er wieder, der Stachel, diese Andeutung von Zweifel in der Frage.

Dancer nickte.»Sie haben davon gelesen, Sir?«»Einiges. «Hugh beschleunigte seinen Schritt.»Auch habe ich den Admiral in Plymouth gesehen und euren Kommandanten gesprochen. «Am breiten Eingangstor blieb er stehen, sein Blick prüfte das Haus, als sähe er es zum erstenmal.»Ich kann es euch ebensogut schon jetzt sagen. Ihr seid meinem Kommando unterstellt, bis diese Angelegenheit hier geklärt ist oder bis meine Fehlstellen an Bord aufgefüllt sind.»

Bolitho starrte ihn an, wütend über Hughs Schroffheit. Vor allem tat es ihm um Dancer leid.»Fehlstellen?»

Hugh musterte ihn kühl.»Aye. Ich mußte letzte Woche meinen Ersten Offizier und einige gute Leute an Bord einer Prise lassen. In der Marine sind Ersatzoffiziere und Seeleute knapp, wovon ihr natürlich nichts wißt. An Afrikas Küsten mag die Sonne scheinen, hier aber herrscht eisige Wirklichkeit.«»Hast du uns angefordert?»

Hugh hob die Schultern.»Euer Kommandant hat mir gesagt, daß ihr beide hier seid. Verfügbarkeit und Ortskenntnis entschieden den Rest. Er billigte die Versetzung.»



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