
»Nichts, was uns weiterhilft. Keine Brieftasche, keine Kreditkarten, keine Schlüssel.« Sie gab Beverly ein zusammengefaltetes Stück Papier. Es sah aus wie ein Computerausdruck und zeigte ein merkwürdiges Muster aus Punkten auf einem Gitternetz. Am unteren Rand stand klo.ste.mere. »Klostemere? Sagt Ihnen das irgendwas?«
Hood schüttelte den Kopf. »Wenn Sie mich fragen, der ist psychotisch.« Beverly Tsosie sagte: »Na ja, sedieren kann ich ihn erst, wenn wir wissen, was in seinem Kopf los ist. Lassen Sie ihm den Schädel röntgen, damit wir ein Trauma oder Hämatome ausschließen können.« »Die Radiologie wird umgebaut, haben Sie das vergessen, Bev? Warum machen Sie keine Kernspintomographie? Scannen Sie den ganzen Körper, dann haben Sie alles auf einmal.« »Bestellen Sie eine«, sagte Tsosie.
Nancy Hood wandte sich zum Gehen. »Ach, und noch 'ne Überraschung. Jimmy ist da, der von der Polizei.«
Dan Baker war nervös. Wie er vorausgesehen hatte, saßen sie jetzt schon Stunden im Wartezimmer des McKinley Hospital. Nachdem sie sich ihr Mittagessen besorgt hatten — Burros in roter Chili-Sauce —, hatten sie auf dem Krankenhausparkplatz einen jungen Polizisten gesehen, der ihr Auto musterte und mit der Hand an der Seite entlangfuhr. Allein schon bei diesem Anblick lief es Baker kalt über den Rücken. Er überlegte, ob er zu dem Polizisten gehen sollte, ließ es dann aber sein. Statt dessen kehrten sie ins Wartezimmer zurück. Er rief seine Tochter an und sagte, daß sie sich verspäten und vielleicht sogar erst am nächsten Morgen nach Phoenix zurückkommen würden. Dann warteten sie. Als Baker schließlich gegen vier Uhr zur Rezeption ging, um sich nach dem alten Mann zu erkundigen, sagte die Frau: »Sind Sie ein Verwandter?« »Nein, aber —«
