
»Das macht es sehr schwer, den eigentlichen Käufer zu ermitteln.
Was immer ITC' tut, es erfordert auf jeden Fall Verschwiegenheit. Aber warum sponsert diese Firma Ihre Forschungen und kauft gleichzeitig alles Land um Ihre Grabungsstätte herum auf?«
»Keine Ahnung«, entgegnete Johnston. »Vor allem, da ITC" das Gelände seihst nicht gehört. Sie werden sich erinnern, daß sie das ganze Gebiet — Castelgard, Sainte-Mere und La Roque — letztes Jahr der französischen Regierung geschenkt hat.« »Natürlich. Für eine Steuerbefreiung.«
»Dennoch, ITC besitzt das Gelände nicht. Warum sollte die Firma dann das Land drumherum kaufen?«
»Ich zeige Ihnen sehr gern alles, was ich habe.«
»Vielleicht«, sagte Johnston, »sollten Sie das tun.«
»Meine Rechercheergebnisse liegen im Auto.«
Gemeinsam gingen die beiden auf den Landrover zu. Bellin schnalzte mit der Zunge. »O Gott. Es ist heutzutage so schwer, jemandem zu vertrauen.«
Chris wollte eben etwas sagen, als sein Funkgerät klickte. »Chris?« Es war David Stern, der technische Leiter des Projekts. »Chris, ist der Professor bei dir? Frag ihn, ob er jemanden mit dem Namen James Wauneka kennt.«
Chris drückte den Antwortknopf an seinem Gerät. »Der Professor ist gerade beschäftigt. Worum geht's?«
»Das ist irgendein Kerl aus Gallup. Hat schon zweimal angerufen. Will uns ein Foto von unserem Kloster schicken, das er angeblich in der Wüste gefunden hat.« »Was? In der Wüste?«
»Er ist vielleicht nicht ganz richtig im Kopf. Behauptet, ein Polizist zu sein, und quasselt dauernd von einem toten ITC-Angestell-ten.« »Er soll es an unsere E-Mail-Adresse schicken«, sagte Chris. »Schau's dir mal an.«
Er schaltete das Funkgerät ab. Bellin sah auf seine Uhr, schnalzte noch einmal mit der Zunge und schaute dann zum Auto hinüber, wo Johnston und Delvert ihre Köpfe in Unterlagen steckten. »Ich habe noch Termine«, sagte er betrübt. »Wer weiß, wie lange das hier noch dauert.«
